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„Eagles of Death Metal“Frontmann Jesse Hughes: „Ich will, dass jeder Zugriff auf Waffen hat“

Jesse Hughes, Frontmann der Eagles of Death Metal hat im Zuge der wieder aufgenommenen Tour seinen Standpunkt zum Thema Waffenbesitz deutlich gemacht.

Im Interview mit dem französischen Sender iTélé sagte Hughes: „Hat euer französisches Waffengesetz verhindert, dass ein Mensch im Bataclan stirbt? Falls jemand das mit Ja beantworten kann, würde ich es gern hören, denn ich glaube das nicht. Ich denke, das Einzige, was das gestoppt hat, waren einige der mutigsten Menschen, die ich in meinem Leben gesehen habe, die dem Tod mit ihren Schusswaffen direkt ins Auge geblickt haben.“

„Ich weiß, dass mir Menschen widersprechen werden, aber es scheint mir, dass Gott Männer und Frauen erschaffen hat und in dieser Nacht machten Waffen sie gleich. Und ich hasse es, dass es so ist. Ich glaube, dass sich mein Denken nur darin geändert hat, dass ich nun glaube: So lange, bis niemand mehr Waffen hat, brauchen wir alle welche.“

Hughes kenne niemanden, der gestorben ist, obwohl er eine Waffe besessen hat. „Ich will, dass jeder Zugriff auf sie hat und ich habe Leute sterben sehen, die hätten leben können. Ich weiß es nicht… Ich wünschte, ich könnte mit Gewissheit sagen, ob sie eine bessere Chance gehabt hätten, denn da waren einige echte Engel, wirklich wunderbare Menschen bei dieser Show, die heute nicht mehr leben. Und ich wünschte, sie würden.“

Eagles of Death Metal kehren heute (16. Februar) nach Paris zurück, um ihr Konzert vom 13. November zu beenden. Da das Le Bataclan noch geschlossen ist, wird die Show im Olympia stattfinden.

Das komplette Interview mit dem französischen TV-Sender hier:


L’invité de Laurence Ferrari du 15/02/2016 von ITELE

 

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