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Ed Sheeran: Konzertveranstalter will „Super-Gau“ in Düsseldorf abwenden


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Der geplante Gig von Ed Sheeran in Düsseldorf am 22. Juli steht unter keinem guten Stern. Eigentlich war das Mega-Konzert in Essen geplant. Doch dort wurden Weltkriegsbomben gefunden. Probleme mit dem Vogelschutz sorgten schließlich endgültig dafür, dass der Konzertveranstalter kurzfristig umplanen musste. Die Wahl fiel auf das nicht weit entfernte Düsseldorf, weil dort ab 2019 eh der so genannte „D.Live Open-Air-Park“ eröffnen soll – mit Platz für 100.000 Besucher.

Die frühzeitige Belegung des Messegeländes, für die nun auch das Parkplatzgelände genutzt werden muss, sorgt aber seit Wochen für Diskussionen. Für den Auftritt des britischen Sängers müssen zahlreiche Bäume weichen. 60 wurden bereits umgepflanzt. Über 100 weitere sollen für das Konzert gefällt werden. Umweltschützer laufen nun dagegen Sturm, seit die Pläne öffentlich bekannt gemacht wurden. Tenor: Man hätte eine andere Location finden können, welche die Natur geschont hätte.

Ed Sheeran live in Düsseldorf: Sicherheitsbedenken

Außerdem gab es Proteste, dass das Gelände möglicherweise im Fall einer Katastrophensituation nicht genügend Fluchtmöglichkeiten böte. Die offizielle Baugenehmigung für das Geländes sollte eigentlich erst am 13. Juni erteilt werden. Danach blieben sechs Wochen Zeit, um etwaige Sicherheitsmängel zu beheben. Zu wenig, bemängeln die Kritiker – und verweisen auf das Schreckensszenario „Love Parade in Duisburg“. Vor allem die Grünen – aber auch einige andere Politiker – wollen nun im Ausschuss die Baugenehmigung verhindern.

Der Konzertveranstalter ließ nun mitteilen, dass er die Kritik an dem Konzertkonzept nicht nachvollziehen könne. „Die Voraussetzungen auf den Messe-Parkplätzen sind ideal“, so Volker Koopmans von FKP Scorpio gegenüber „RP Online“. „Das Areal kann nach allen Seiten entfluchtet werden.“ Sollte nun tatsächlich die Politik auf die Proteste anspringen und den Auftritt Ed Sheerans aus Sicherheitsgründen absagen, dann wäre dies ein echter „Super-Gau“.

Ein kurzfristiger Umzug sei nicht möglich, so der Manager. Es würde sich dadurch ein finanzieller Schaden von fünf Millionen Euro ergeben. Außerdem hätte auch Düsseldorf danach mit einem Imageschaden zu kämpfen, sagte Koopmanns. „Man muss sich aufeinander verlassen können. (…) In mehr als 20 Jahren ist uns noch nie eine Genehmigung versagt worden.“ FKP Scorpio veranstaltet in Europa jedes Jahr mehr als 2.500 Konzerte – darunter auch jene der Rolling Stones und der Toten Hosen.

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