Entertainment-Legende Carl Reiner ist tot


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Carl Reiner ist tot. Die US-amerikanische Comedy-Ikone, deren Karriere mehr als sieben Jahrzehnte umfasste, verstarb am 29. Juni 2020 im Alter von 98 Jahren in seinem Haus Beverly Hills — das berichtet der Nachrichtendienst „TMZ“.

Vom Soldaten zum Schauspieler

Reiner wurde am 20. Mai 1922 im New Yorker Stadtteil Bronx geboren. Sein Vater war ein jüdischer Einwanderer aus Czernowitz (heute Ukraine, damals Österreich-Ungarn), seine Mutter Österreicherin. Seine Liebe zur Schauspielerei entdeckte er während des Zweiten Weltkriegs als Soldat in der US Army. Nachdem er zunächst als Funker und Truppendolmetscher gearbeitet hatte, wurde er später vom Militär zum  Mitglied der Special Services ernannt. Bis 1946 trat Reiner im Dienst der Armee zur Unterhaltung der Truppen auf.

Große Leistungen im Showgeschäft

Nach Kriegsende spielte Reiner in mehreren Broadway-Musicals. Unter anderem landete er die Hauptrolle in „Call Me Mister“. Später wurde er für die TV-Show „Your Show of Shows“ engagiert, wo er als Schauspieler wie auch als Autor in Erscheinung trat. Dort arbeitete er zum ersten Mal mit Mel Brooks zusammen, mit dem er im Laufe der Jahrzehnte immer wieder gemeinsame Sache machte und bis zuletzt befreundet war. Reiner war auch maßgeblich an The Dick Van Dyke Show beteiligt.

Später zog es Carl Reiner, Vater des später ebenfalls gefeierten Regisseurs Rob Reiner („The Princess Bride“) auf die Kinoleinwand – als Regisseur wie auch als Schauspieler. Unter anderem war Reiner in „Ocean’s Eleven“ und „It’s A Mad, Mad, Mad World“ zu sehen. Er hatte auĂźerdem in TV-Serien wie „Dr. House“, „Two And A Half Men“ oder „Ally McBeal“ Gastauftritte. Zuletzt war er als Synchronsprecher im vierten Teil von „Toy Story“ zu hören.

Carl Reiner hinterlässt drei Kinder – darunter den bekannten Filmregisseur Rob Reiner.


Hollywood streicht wegen Corona alle Sex-Szenen

Die groĂźen geplanten Hollywood-Produktionen der nächsten Monate werden auf Darstellungen von Sex und körperlicher Intimität größtenteils verzichten. Das geht aus den Hygiene-Vorschriften hervor, die sich laut „The Sun“ fĂĽr viele Studios wegen der grassierenden Corona-Pandemie ergeben. Derzeit ruhen immer noch alle Dreharbeiten, doch bereits ab Freitag (12. Juni) soll es wieder losgehen. Enger Hautkontakt ist allerdings mit Blick auf die schnelle Verbreitung des neuartigen Erregers ein Problem. FĂĽr Filme, bei denen sich das nicht vermeiden lässt, soll es computeranimierte Sex-Szenen geben, heiĂźt es in dem Bericht des britischen Boulevard-Blatts. Sicher wird die Regelung auch Auswirkungen auf die Produktion von Serien…
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