Ex-Foo-Fighters-Gitarrist: Suizid von Chris Cornell war „egoistisch“


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Während die Umstände um den Tod von Grunge-Musiker Chris Cornell noch nicht endgültig geklärt sind, lassen sich im Netz vor allem Trauerbotschaften lesen, in denen des Musikers und seiner Familie gedacht werden. Der Kopf von Soundgarden hatte sich am 17. Mai nach einem Konzert in seinem Hotelzimmer in Detroit erhängt.

Franz Stahl, ein ehemaliger Gitarrist der Foo Fighters, der auch schon Mitglied in Dave Grohls Band Scream war, sorgte nun mit einem Statement auf Facebook für Aufregung, in dem er die Selbsttötung Cornells als „egoistisch“ bezeichnete. Das berichtet „Ultimate Guitar“.

Demnach schrieb der Musiker in dem sozialen Netzwerk, dass das traurigste an dem Tod des 52-Jährigen sei, dass er seine Kinder allein zurückgelassen habe. „Sie müssen nun ein Leben lang ohne Vater leben“, schrieb Stahl. „Man muss vorher darüber nachdenken, was das für die Kinder bedeutet und wie scheiße das alles danach für sie aussieht.“

Der Post, der heftige Reaktionen auslöste, wurde inzwischen gelöscht. Eine Kopie geistert allerdings noch immer durch das Netz.

Hier ist der vollständige Facebook-Post von Franz Stahl

Wow…I find it very sad as a father to see all these sad eulogies for your fallen kept rockstars where the real sadness is what so selfishly was left behind…his children. They are forever now without a father…a pillar of love…safety…strength…guidance.

You wanna off yourself cause your incapacitated or brain dead shitting yourself and a burden to everyone so be it. But just think of your kids and how fucked it all will be now.

Now I loved Soundgarden…but Audiosoave was fucking lamesville…but does all that really matter to his kids? They just wanted to see your face when you got home…to hear your voice..to feel your hugs…to barrow the fucking car to go to In and Out Burger. Thanks Dad…