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„Fireside Sessions“: Neil Young singt auf seiner Veranda über Politik


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Seit der Corona-Isolierung hält Neil Young seine Zuschauer mit regelmäßigen „Fireside Sessions“ bei Laune. Diese werden von seiner Frau Daryl Hannah aufgenommen. In der neuesten Ausgabe, Young nennt sie die „Veranda-Episode“ („Porch Episode“), sind die vertretenen Songs vor allem politisch.

Nachdem Young in der Vergangenheit seine politische Unterstützung erst dem Demokraten Bernie Sanders und dann dem Demokraten Joe Biden verschrieben hatte, ist es nicht gerade verwunderlich, dass sich der 74-Jährige im Hinblick auf die bevorstehende Präsidentschaftswahl den Zuständen im Land widmet.

Eine Reise durch Musik und Politik

Für die „Veranda-Episode“ gräbt der Musiker in seinem Fundus an politischen Songs. „Southern Man“ vom 1970er Album „After the Gold Rush“, „Alabama”, welches zwei Jahre später auf „Harvest“ erschien, „Ohio“, das er mit Crosby, Stills, Nash & Young aufnahm, und schließlich ein Cover von „The Times They Are A-Changin‘“ von Bob Dylan.

Ebenfalls gibt er ein Lied zum Besten, das er zuletzt 2008 sang: „Campaigner“, der 1977 erschienene Song handelt vom ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon. Darüber hinaus gibt es noch eine abgewandelte Version des 2006-Tracks „Lookin‘ For A Leader“, denn Young ändert kurzerhand die Lyrics, um den Song zeitgemessener zu gestalten, auch mit Blick auf Joe Biden: „Yeah, we had Barack Obama, and we really need him now/ The man who stood behind him has to take his place somehow/ America has a leader building walls around our house/ Don’t know Black lives matter, and we gotta vote him out.”

Die „Porch Episode“ ist auf der Neil Young Archives-Website zu finden.


Jetzt droht auch Neil Young US-Präsident Donald Trump mit Klage

Nach den Rolling Stones reicht es nun auch Neil Young: Nachdem Donald Trump mehrfach ignoriert hat, dass er die Songs des Musiker nicht auf seinen Wahlkampfveranstaltungen und anderen öffentlichen Events spielen darf, erwägt dieser nun rechtliche Schritte gegen den US-Präsidenten. Ursprünglich hatte Young erklärt, den Präsidenten deshalb nicht verklagen zu wollen, doch nun habe er seine Meinung geändert. Ausschlaggebend für seinen Sinneswandel seien die aktuellen Entscheidungen, die auf Kosten von US-Bürgern und ihrer Grundrechte getroffen wurden. In einem Statement, das der Künstler in seinen Neil Young Archives veröffentlichte, heißt es unter anderem: „Trump hat Schlägertypen in Uniform auf die Straße…
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