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Fortsetzung von „Joker“: Joaquin Phoenix hätte nichts gegen ein Sequel

Im Film „Joker“ erzählt Regisseur Todd Phillips gemeinsam mit Hauptdarsteller Joaquin Phoenix die Lebensgeschichte von Batmans berüchtigtem Feind – der Herbst-Kinohit hat bereits in nur wenigen Tagen Rekorde gebrochen. Für Filmemacher, aber auch die begeisterten Zuschauer stellt sich deshalb die Frage: Kommt ein Sequel infrage, um den enormen Erfolg mit einer Fortsetzung zu toppen?

Freiwillige Filmkontrolle – das Podcast-Gespräch über „Joker“:

In einer Folge von „Popcorn“, der Interview-Show von Filmkritiker Peter Travers, sprach Joaquin Phoenix darüber, dass eine mögliche Fortsetzung bereits Thema war. Er selbst sei überrascht gewesen, was die Rolle in ihm auslöste: „Wissen Sie, ich hätte dies nicht als meine Traumrolle bezeichnet. Aber jetzt kann ich ehrlich gesagt nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Ich habe viel mit Todd darüber gesprochen, welche Möglichkeiten wir haben und wie wir weiter zusammen arbeiten könnten – unter anderem sprachen wir auch darüber, ob wir noch etwas Interessantes mit dem Joker machen können. Das führte dazu, dass es meine Traumrolle wurde. Vor den Dreharbeiten für den Film wollte ich so etwas nicht wirklich machen.“

Bislang keine konkreten Pläne für eine Fortsetzung

Auf Nachfrage erklärte Phoenix allerdings, dass er derzeit nicht wisse, ob sich die Geschichte wirklich weiterführen lasse. Trotzdem schließe der Schauspieler ein Sequel nicht aus. „Todd und ich würden jetzt immer noch drehen, wenn wir könnten. Die Arbeit kam uns endlos vor, weil es so viele Möglichkeiten gibt, in die sich der Charakter entwickeln kann.“

Für viele Zuschauer war der Film, der hierzulande ab 16 Jahren freigegeben ist, mehr als verstörend. Schon der erste Mord des Jokers veranlasste einige Kinobesucher, vorzeitig den Saal zu verlassen. Seit dem 4. Oktober läuft der Film in den USA, in Deutschland läuft der Blockbuster offiziell am 10. Oktober an.


„Joker“-Regisseur Todd Phillips schnitt „geisteskranke“ Badewannen-Szene aus Film

In Todd Phillips' „Joker“ wird nicht gerade an Extremsituationen gespart, sei es, wie sich die Joaquin Phoenix in einem Kühlschrank einsperrt, drei junge Männer in der U-Bahn hinrichtet – oder Robert De Niro ins Gesicht schießt. Doch es gab mindestens eine gefilmte Szene, die zu extrem für den Endschnitt war. Wie „Insider“ berichtet, enthüllte Phillips während eines Gesprächs in der SBIFF Cinema Society, dass unter den geschnittenen „Joker“-Szenen „eine großartige war, die in der Badewanne spielt“, er es jedoch nicht für möglich hielt, „sie tatsächlich in einem Film ab 16 Jahren aufzunehmen“. Laut dem Regisseur liege das nicht daran, „dass…
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