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Freddie Mercury sah vor seinem Tod die „Bohemian Rhapsody“-Szene aus „Wayne’s World“


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„Wayne’s World“ kam erst einige Wochen nach dem Tod Freddie Mercurys in die Kinos, dennoch bekam der Sänger noch etwas mit von einer der komischsten Verneigung vor dem größten Song von Queen.

Das bestätigte Gitarrist Brian May nun bei einem nostalgischen Wiedersehen der Beteiligten unterm dem Titel „Wayne’s World Reunited Apart – PARTY TIME!“.

Viele der Besetzungsmitglieder, darunter Mike Myers, Alice Cooper, Dana Carvey und Steven Tyler, der in „Wayne’s World 2“ mitspielte, nahmen an der Veranstaltung teil, die natürlich in diesen Corona-Zeiten als Videokonferenz stattfand. Doch alle freuten sich sicht- und hörbar über den Anlass und erinnerten die Entstehung vieler alberner, denkwürdiger Szenen.

Freddie Mercury kam aus dem Lachen nicht mehr heraus

Doch wie kam Freddie Mercury an die berühmte Headbanging-Sequenz? „Wayne’s World“-Hauptdarsteller Mike Myers übergab Brian May damals eine VHS-Kassette mit einer Kopie des Films, der sie ihm zeigte. Der Gitarrist erinnert sich lebhaft daran, wie der Queen-Sänger sich darüber freute: „Er liebte es, er lachte und lachte und lachte. Er war schon sehr schwach, aber er lächelte und lachte nur.“

Freddie Mercurys Ableben und die „Wayne’s World“-Referenz an Queen brachte die Band in den USA, wo sie lange Zeit keine Rolle mehr gespielt hatten, wieder zurück ins Gedächtnis. Mercury hatte laut May zuvor schon gescherzt, dass er wohl sterben müsse, damit Queen in den USA wieder Erfolg hätten.


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Interessanterweise wusste Mike Myers nichts davon, dass die Privatvorstellung für den Queen-Sänger stattgefunden hatte. In dem Gruppenchat zeigte er sich begeistert: „Der kleine Typ aus Toronto kann mit dieser Nachricht gar nicht umgehen (der Schauspieler wurde in Scarborough, östlich von Toronto in Kanada geboren, Anm. d. Red.). Aber das ist einfach fantastisch.“

May bestätigte ihm: „Du hast es geschafft! Du hast uns das amerikanische Publikum zurückgebracht, und Freddie war sich dessen schon vorher sehr bewusst. Er ging an einen anderen ort und wusste, was geschehen war.“


„Innuendo“ von Queen: Die Geschichte hinter dem letzten großen Album Freddie Mercurys

„Innuendo“ beginnt mit einem Koloss von einem Song, dem sechsminütigen Titeltrack, welchem sofort anzuhören ist, dass Queen hier vor allem eines im Sinn hatten: so etwas ähnliches wie „Bohemian Rhapsody“ zu schreiben. Das Lied, das noch einmal daran erinnert, dass Queen ursprünglich als Epigonen von Led Zeppelin antraten, ist mit seinem Flamenco-Gitarrenmotiv, den boléroesken Riffs und Mercurys erstaunlich wandlungsfähigem Gesang wohl immer noch einer der Höhepunkte im Schaffen der Band, die nur wenige Monate nach Erscheinen der Platte ihren Sänger an das heimtückische AIDS-Virus verlor. Dass „Innuendo“ in jeder Hinsicht alles andere als ein Schwanengesang wurde, ist allerdings vor allem…
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