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Fakten-Check: Alle peinlichen Fehler im Queen-Film „Bohemian Rhapsody“

🔥23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

„Bohemian Rhapsody“ ist als Biopic über Queen und Freddie Mercury zu einem Triumph geworden, es gab zahlreiche Filmpreise, darunter auch Oscars und das Box-Office-Ergebnis schlägt alles, was es in diesem Genre bisher gab.

Dennoch fällt auf, dass es im Film etliche falsche zeitliche Zuordnungen sowie simple, ärgerliche Fehler gibt. Die US-Kollegen des ROLLING STONE listen alles auf, was falsch ist – wir ergänzen um wichtige Aspekte.

01. Die Bandgründung verlief nicht ganz so einfach wie dargestellt

Queen 1977

In „Bohemian Rhapsody“ gerät Freddie Mercury 1970 zufällig in ein Konzert der Band Smile von Brian May and Roger Taylor. Gleich nach der Show läuft er zu ihnen, kurz zuvor warf Bassist und Sänger Tim Staffell das Handtuch. Mercury überzeugt die beiden noch auf dem Parkplatz mit einer a-capella-Version von „Doing Alright“.

In Wirklichkeit war Mercury schon lange Zeit mit Staffell befreundet, ein großer Smile-Fan dazu – May erzählte, dass der junge Freddie sie schon etliche Male belagert hätte um in die Band einzusteigen.

02. John Deacon war kein Gründungsmitglied

Queen

Nicht beim ersten Queen-Konzert von 1970 war er dabei, sondern er war erst der vierte Bassist – und schloss sich 1971 der Gruppe an. In „Bohemian Rhapsody“ macht Deacon schon bei „Keep Yourself Alive“ mit.


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03. „Fat Bottomed Girls“, „We Will Rock ¥ou“, „Another One Bites The Dust“ an falschen Stellen

„Fat Bottomed Girls“ gab es bei der ersten USA-Tournee der Band noch nicht, „We Will Rock You“ entstand nicht in Freddies Schnauzbart-Lederlook-Phase, und „Another One Bites The Dust“ nicht in der „Hot Space“-Ära von 1982.

04. Freddie lernte Mary Austin nicht an dem Abend kennen, als er Queen-Mitglied wurde

Mary Austin

Richard E. Aaron Redferns
IM
Antonia Hille Getty Images


Roger Taylor: Würde Freddie Mercury noch leben, würden Queen natürlich noch Musik machen!

Neue Musik von Queen – das wäre wohl ein Traum vieler Fans. Dazu wird es zwar vermutlich nicht mehr kommen,  weil auch ein Adam Lambert den verstorbenen Freddie Mercury nicht wird ersetzen können. Aber: Wäre Mercury nicht vor bald 30 Jahren verstorben, gäbe heute noch Musik von Queen. Das gab nun Drummer Roger Taylor bekannt. Was wäre, wenn? Wie der 70-Jährige in einem Gespräch mit BBC Radio 6 Music verlauten ließ, glaube er fest daran, dass die Ikonen eine ganz neue Musik-Ära eingeläutet hätten, wäre Mercury nicht im November 1991 im Alter von 45 Jahren dem Aids-Virus erlegen. „Das glaube…
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