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HERO: Sting wird der IMA für sein Lebenswerk verliehen

In der Kategorie HERO zeichnen wir mit Sting einen Künstler aus, der nicht nur eine unverwechselbare Stimme hat und einige der unvergänglichen Hits der vergangenen 40 Jahre schrieb – geehrt wird ein Weltstar, dessen jahrzehntelanges politisches und gesellschaftliches Engagement überzeugen.

Gordon Matthew Thomas Sumner, wie Sting mit bürgerlichem Namen heißt, ist einer der großen Musiker und Songschreiber in der Geschichte des Rock’n’Roll und überdies erfolgreicher Schauspieler sowie überzeugter Aktivist. Seine Karriere begann Sting 1977 mit The Police. In den folgenden Jahren nahm er mit der Band fünf bahnbrechende Alben auf, von denen vier in der Rolling Stone-Liste der 500 besten Alben aller Zeiten aufgeführt werden.

Nach der Trennung von The Police gelang Sting eine bis heute andauernde internationale Solo-Karriere. Zuletzt hat er im Mai dieses Jahres das Album „My Songs“ veröffentlicht, das Neuinterpretationen von Klassikern wie ‚Desert Rose‘ oder ‚Roxanne‘ enthält und am 8. November als Special Edition/Live-Album wiederveröffentlicht wird.

Mit The Police und solo hat Sting über 350 Millionen Alben verkauft, er wurde mit 17 Grammys ausgezeichnet, 2003 wurde er von der Queen als „Commander of the British Empire“ für sein musikalisches Werk geehrt.

Mit seiner 1987 gegründeten„Rainforest Foundation Fund“ setzt sich Sting kontinuierlich für die Erhaltung des Regenwaldes ein, zusammen mit Amnesty International widmet er sich intensiv Projekten zur Wahrung der Menschenrechte, vor allem in China. Angesichts der Waldbrände im Amazonas-Gebiet kritisierte Sting im Sommer 2019 die Umweltpolitik des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro.

„Es ist mehr als 40 Jahre her, dass Sting mit The Police seine fulminante Weltkarriere startete. Heute kennt jeder seine Hits, ob ‚Message In a Bottle‘, ‚Every Breath You Take‘ oder ‚Englishman In New York‘. Sie wurden gecovert, orchestriert und gesampled, sie zählen zum popkulturellen Erbe“, so Sebastian Zabel, Chefredakteur des Rolling Stone. „Dass Sting neben seiner künstlerischen Arbeit immer wieder gesellschaftspolitisches Engagement beweist, sich für die Erhaltung des Regenwaldes und die Freilassung politischer Gefangener einsetzt, ist ihm kaum hoch genug anzurechnen.“



Holly Herndons „Spawn“-Programm: Taylor Swift oder Aretha Franklin mit Roboter-Gesang

IMA-Moderator Billy Porter staunte nicht schlecht, als Elektro-Musikerin und Stanford-Absolventin Holly Herndon in der Verti Music Hall seine Stimme auf ihrer Progamm-Entwicklung Spawn einspeiste und nahezu live künstlich reproduzierte. Ihre Experimente mit Stimmerzeugung durch Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigen sie seit Jahren. Für ihr Album „Proto“ bekam sie einen IMA-Award in der Kategorie „Future“. Ihre Live-Konzerte versteht Herndon als fortlaufendes Experiment, bei denen sich das Spawn-Programm immer weiterentwickelt. Diese faszinierenden Soundstudien vor Publikum führten sie im Januar bis nach Australien. Dort wurde sie als kreative Zukunftsdeuterin gefeiert und zu den nächsten Schritten von KI in der Popmusik befragt. „Teams mit einer…
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