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Hier kann man spenden, um die Demonstrationen gegen Polizeigewalt zu unterstützen


Über ganz Amerika verteilt protestieren Menschen nach dem Tod von George Floyd, Breonna Taylor, Tony McDade und vielen weiteren Afroamerikanern, die durch die Hand der US-Polizei ihr Leben verloren. Tausende Aktivisten wurden seitdem verhaftet, und die Nationalgarde wurde in mehreren großen US-Städten angefordert.

Angesichts der Gefahren zu protestieren – gerade jetzt inmitten einer Pandemie – ist es verständlich, wenn Bürger vorsichtig sind. Insbesondere wenn es darum geht, auf die Straßen zu gehen. Doch wenn man die Forderung der Aktivisten nach Gerechtigkeit und das Ende von Rassismus und Gewalt von Seiten der Polizei unterstützen möchte, kann man das dennoch tun.

So kann man die amerikanischen Aktivisten unterstützen

Es gibt viele Wege, friedliche (!) Demonstrierende und Communities zu unterstützen, die am meisten von Polizeigewalt betroffen sind. Am Wochenende wurden in den sozialen Medien zahlreiche „Bail-Funds“ geteilt. Diese Organisationen stellen Kautionen, zum Beispiel für verhaftete Aktivisten, die selbst nicht genug Geld dafür haben. So können verhaftete Demonstrantierende bis zu ihrer Verhandlung wieder aus dem Gefängnis entlassen werden.

Eine Liste solcher Institutionen hat zum Beispiel „ActBlue“ aufgestellt. Besonders ist hier die Möglichkeit, eigene Spenden ganz automatisch an bis zu 37 „Bail Funds“ in ganz Amerika aufzuteilen. ActBlue ist eine gemeinnützige Technologieorganisation und ermöglicht es Demokraten oder gemeinnützigen Organisationen, Geld im Internet zu sammeln, indem sie ihnen passende Software zur Verfügung stellt.

Auch wenn man lieber langfristige Projekte unterstützen möchte, deren Ziele sich eher auf die Zeit nach den Protesten auswirken, kann man spenden. Eine gute Möglichkeit dazu sind beispielsweise „Bed-Stuy Strong“ oder „NYC Black Mutual Aid““. Beide Organisationen setzen sich für benachteiligte Communities ein – die neben Diskriminierung und Rassismus auch von der Corona-Pandemie am stärksten betroffen sind.

Weitere Organisationen, die amerikaweit gegen Polizeigewalt kämpfen:

LGBTQ Fund: Ein „Bail Fund“, der inhaftierten Mitgliedern der LGBTQ-Community hilft.

Die Mission:Jeden Tag, werden zehntausende LGBTQ-Menschen ins Gefängnis gesperrt, weil sie keine Kaution stellen können – nur wegen ihres Immigrations-Status oder anderen Vergehen wie „Schlafens in der Öffentlichkeit“. Mit Ihrer Hilfe können wir ihre Kaution stellen und so für ihre Freilassung und Sicherheit sorgen.“



Diana Ross kannte homosexuelle Bedeutung von „I'm Coming Out“ nicht

Diana Ross soll nicht um die Bedeutung ihres Welthits „I'm Coming Out“ aus dem Jahr 1980 gewusst haben - zumindest wenn man den Worten von Chic-Gründer Nile Rodgers, der das Lied einst mitproduzierte, Glauben schenken darf. So sei der Supremes-Sängerin damals nicht bewusst gewesen, dass es bei dem Song insgeheim um ein homosexuelles Outing ging. In einem Interview mit der „New York Post“ erzählte der Musikproduzent von seiner Zusammenarbeit mit der Motown-Sängerin sowie seinem Chic-Kollegen Bernard Edwards. Gemeinsam hatten sie Ross' legendäres Album „Diana“ produziert, was mit Hits wie „Upside Down“ oder auch dem ebenso populären „I'm Coming Out“ zu…
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