Highlight: Serien wie „The Witcher“: Geschichten von mutigen Krieger*innen und fantastischen Wesen

9,7! Diese Serie ist laut IMDb die beste aller Zeiten

Lange Zeit lieferten sich „Game of Thrones“ und „Breaking Bad“ auf IMDb, der größten Filmdatenbank im Netz, ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel der besten und im gewissen Sinne auch beliebtesten Serie aller Zeiten.

Bis kurz vor der finalen Staffel 8 lag „Game of Thrones“ hauchdünn in Führung. Mit einer Bewertung von 9,5. Genauso viel hatte auch „Breaking Bad“ bekommen, die inzwischen legendäre Drama-Serie um den kriminell werdenden Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston). Doch beide Serien wurden nun in der Filmdatenbank nach Jahren der Alleinherrschaft abgelöst. Und das nicht von einem Klassiker aus vergangenen Zeiten wie „Mad Men“ oder „The Wire“. Sondern von einer neuen Mini-Serie mit gerade einmal fünf Folgen und einem heftigen Thema: „Chernobyl“.

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Bei über 60.000 Bewertungen (Stand: 28. Mai) kommt die mutige, von HBO und Sky produzierte Reihe, die auch glänzende Kritiken erhielt, auf eine Bewertung von 9,7. Damit stürmt die Sky-Original-Serie, derzeit auf Sky (Ticket) zu sehen, nicht nur auf Platz eins bei IMDb. Sie schafft es auch als erste Serie überhaupt in diese Wertungsregion.

„Game of Thrones“, „Mad Men“, „Breaking Bad“, „Better Call Saul“, „Six Feet Under“, „The Sopranos“ – sie alle haben starke Votings, aber sie kamen nie auf eine 9,7. („Game of Thrones“ stürzte übrigens nach der von Fans ambivalent aufgenommenen achten Season auf Platz drei ab.)

Vor dem Hintergrund der längst im kollektiven Gedächtnis verankerten Nuklearkatastrophe von 1986 erzählt „Chernobyl“ von den Geschichten der Menschen, die bei dem Versuch noch Schlimmeres zu verhindern, ihr Leben zugunsten anderer riskierten und auch lassen mussten. Die fünfteilige Serie punktet dabei nicht nur mit nuanciertem Schauspiel, sondern auch mit einer unheimlichen Inszenierung, bei der die unsichtbare Gefahr visuell und akustisch allgegenwärtig gemacht wird.

Worum geht es in „Chernobyl“?

Als einer der ersten vor Ort erfasst der sowjetische Atomphysiker Valery Legasov (Jared Harris) das ganze Ausmaß der beispiellosen Katastrophe – zwei Jahre nach dem Reaktorunfall nimmt sich der Wissenschaftler das Leben. Der stellvertretende sowjetische Premierminister Boris Shcherbina (Stellan Skarsgård) wird vom Kreml beauftragt, die Regierungskommission für Tschernobyl zu leiten. Ulana Khomyuk (Emily Watson) ist eine sowjetische Atomphysikerin, die sich der Aufgabe verschrieben hat, herauszufinden, was zum Super-Gau führte. Lyudmilla Ignatenko (Jessie Buckley) ist die Ehefrau eines Feuerwehrmanns aus Pripyat, der als Ersthelfer zum Unglücksort gerufen wird. Sie alle gehören zu der großen Zahl betroffener Menschen, die sich immer wieder fragen: Wie hätte der Unfall verhindert werden können? Wer ist verantwortlich für das Reaktorunglück? Was wurde von der Regierung vertuscht?

(Quelle: Sky)

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