Legendäre Konzerte: James Brown live im Apollo in New York 1962


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Eine kalte Nacht mitten in der Kubakrise, das anspruchsvollste Publikum Harlems. Ein Kräftemessen zwischen Künstler und Crowd. Aber James Brown war in teuflischer Form: Damals spielte er rund 300 Konzerte im Jahr, hatte seine Band unter eiserner Fuchtel, war ein Meister der Dramaturgie, der getanzten Explosionen, retardierenden Elemente.

Wie er das Publikum in „Lost Someone“ zehn Minuten lang auf die Folter spannt, es umschmeichelt und von hinten provoziert, bis eine Zuhörerin sich sogar zum Verbalduell mit ihm hinreißen lässt – das ist bis heute einzigartig in seiner illusionären Kraft.


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Die Bedeutung bekam dieser Auftritt durch die von Brown selbst finanzierte Liveaufnahme, die als LP bis auf Platz 2 der US-Popcharts kam: bis dahin undenkbar für eine derart rohe R’n’B-Platte.


Legendäre Konzerte: Bruce Springsteen live im Hammersmith Odeon in London 1975

18. November 1975: In jenem Sommer war „Born To Run“ erschienen; nun traten Bruce Springsteen und die E Street Band erstmals in Europa auf. Die Erwartungen wurden aufs Peinlichste befeuert, aber Springsteen blieb nichts schuldig: Er begann mit dem Erdbeben von "Thunder Road" und steigerte sich dann langsam, um einen Witz zu variieren. https://www.youtube.com/watch?v=6O3MO2y30fU&list=PLIveWZmYDjBm6jqCbGQzI3MMdnpM_AzjF Wollmützig stolperte Springsteen wie betrunken über die Bühne, stürzte sich in "Lost In The Flood", "She's The One", "Backstreets", schließlich "Jungleland". London war überzeugt. Weiterlesen - Legendäre Konzerte Teil 7:  James Brown live im Apollo in New York 1962 Teil 6: Pink Floyd/Soft Machine live im…
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