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Kerry King (Slayer) über Jeff Hanneman: „Ich wusste, dass er nicht zurückkommen würde“

Am 2. Mai 2013 starb Slayer-Gitarrist und Metal-Legende Jeff Hanneman überraschend an einem Leberversagen. Nur einen Monat später ging seine Band mit Gary Holt an der Gitarre schon wieder auf Tour. Holt war schon länger für Hanneman eingesprungen, der das letzte Mal 2010 mit Slayer auf Tour war.

Nun sprach Kerry King mit dem US-Rolling-Stone über den Tod des Gitarristen. „Ich denke, es war schockierend, wie schnell alles ging. Ich wusste, dass er ständig im Krankenhaus war. Um ehrlich zu sein, wusste ich nach dem Spinnenbiss, dass er vermutlich nicht zurückkommen würde. Die Tür stand für ihn offen. Wenn er hart genug gearbeitet hätte und in der Lage dazu gewesen wäre, hätte ich es irgendwie von ihm erwartet, dass er zurückkommt. Aber einen Monat bevor er starb, war er wieder im Krankenhaus und ich war mir ziemlich sicher, dass er nicht mehr zurückkommen würde. Doch ich hatte nicht gedacht, dass er gar nicht mehr bei uns sein würde“, so King.

Slayer wollen im Januar ein neues Album aufnehmen. Darauf soll auch altes Material von Hanneman landen.

„Vom letzten Album ist noch ein Song übrig, den Jeff nachträglich fertig gestellt hat. Er heißt ‚Piano Wire‘. Er ist nicht auf dem Album gelandet, weil er nicht so gut wie die anderen Songs war. Ich weiß, dass Jeff an den Lyrics arbeiten und alles fertig machen wollte. Er sprach immer davon, den Song zu überarbeiten. Wenn man versucht, einen Song besser zu machen, dekonstruiert man ihn ziemlich. Ich weiß, dass es noch zwei andere Lieder gibt, die unvollständig sind und die wir schon seit 15 bis 20 Jahren haben. Die werden wir veröffentlichen. Mein großes Problem ist, dass ich nicht möchte, dass die Leute sagen: ‚Oh, es ist echt schade, dass das Jeffs letzter Song war‘. Ich will, dass sie sagen ‚Oh, es ist großartig, dass das Jeffs letzter Song war'“, erklärt Kerry King.

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