Kesha behauptete gegenüber Lady Gaga, dass Katy Perry vergewaltigt wurde

Kesha behauptete gegenüber Lady Gaga, dass Katy Perry vergewaltigt wurde

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Im laufenden Verleumdungsfall zwischen Kesha und ihrem ehemaligen Produzenten und Labelchef Dr. Luke (Lukasz Gottwald) fielen auch die Namen Lady Gaga und Katy Perry. Nach Angaben von „Billboard“ hatte Kesha eine SMS-Nachricht an ihre Kollegin Lady Gaga geschickt, in der stand, dass sie davon weiß, dass Katy Perry von Dr. Luke sexuell missbraucht worden sei.

Zum Hintergrund: Ein Gericht in New York hatte im Jahr 2016 Keshas Vergewaltigungsklage gegen Dr. Luke abgewiesen. Der Produzent hatte daraufhin wegen Verleumdung zurück geklagt – was derzeit ebenfalls in New York verhandelt wird. In Gerichtsdokumenten tauchte dann besagte SMS auf, für die sich Journalisten des „Hollywood Reporter“ zu interessieren begangen.

Was wusste Lady Gaga?

Ein Reporter erhielt die unbearbeitete Akte vor dem Richter in dem Fall. Laut den Dokumenten konzentriert sich das Anwaltsteam von Dr. Luke auf drei Behauptungen, die Kesha zuvor gemacht hatte. Die ersten beiden – dass Lukas Kesha vergewaltigte und dass er ihr Drogen gegen ihren Willen verabreichte – waren bereits öffentlich bekannt. Aber die Unterstellung, dass Dr. Luke auch Perry vergewaltigt haben soll, kam erst jetzt ans Licht der Öffentlichkeit. Der Wortlaut der Texte zwischen Gaga und Kesha wurde allerdings nicht veröffentlicht.

Nach dem Erhalt der Information verbreitete Lady Gaga laut Gerichtsakten negative Nachrichten über Dr. Luke in der Presse und in den sozialen Medien. Im Juli 2017 wurde zum ersten Mal berichtet, dass Kesha ihrer Kollegin Lady Gaga erzählt haben soll, dass Lukas sie vergewaltigt hatte. Ebenfalls wurde bekannt, dass der Produzent eine weitere, zu dem Zeitpunkt ohne Namen genannte Musikerin missbraucht haben soll.

Keine Bestätigung von Katy Perry

Perry, die mit Luke an Hits wie „I Kissed a Girl“ und „Roar“ arbeitete, hat ihn nie öffentlich der Vergewaltigung beschuldigt. Das wurde von den Anwälten Dr. Lukes auch noch einmal vor Gericht bestätigt. Eine Stellungnahme zu den aktuellen Berichten gab Katy Perry nicht ab.

Die Kollegen von MUSIKEXPRESS haben auch eine Galerie über Katy Perry im Wandel der Zeit veröffentlicht:

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