Kobe Bryant in der Musik – Rap und R&B


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Kobe Bryant ist tot. Der Basketballer ist am Sonntag (26.1.) bei einem Hubschrauberabsturz in Calabasas, Kalifornien, ums Leben gekommen. Er wurde 41 Jahre alt. Mit ihm starben neun weitere Insassen des Helikopters, darunter, laut „TMZ“, auch dessen 13-jährige Tochter Giana Maria. Die Bryants sollen sich auf dem Weg zu einem Basketball-Spiel befunden haben.

Der langjährige L.A.-Lakers-Spieler gewann fünf mal die NBA-Meisterschaft, galt als einer der besten Spieler seiner Zunft, als einer der größten Giganten aller Zeiten. 2016 endete seine Laufbahn als Profi.

ROLLING STONE skizziert die musikalischen Stationen des Sportlers. Bryant gründete in der High School das Rap-Kollektiv CHEIZAW, das sogar von Sony Entertainment unter Vertrag genommen wurde – mit dem eigentlichen Ziel, den jungen Kobe als alleinigen Star aufzubauen, galt er doch bereits als großes Talent auf dem Spielfeld.

Brian McKnight – Holde me ft. Kobe Bryant:


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Nach 1997 gastierte Kobe Bryant auf Brian McKnights „Hold Me“ und sang auf „3 X’s Dope“, einem Track seines Teamkollegen Shaquille O’Neal:

https://www.youtube.com/watch?v=7_dPAT0Zhdw

Im Jahr 2000 erschien dann die Single „K.O.B.E“ unter Mitarbeit von Supermodel Tyra Banks. Das dazugehörige Album aber soll nie aufgenommen worden sein, da es durch eine interne Qualitätskontrolle gefallen sei.

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2011 bestritt Bryant ein Feature auf der Single von Jay Chou, „The Heaven and Earth Challenge“. Für Live-Auftritte auf der Bühne war Bryant stets zu haben (s. Foto). 2015 überraschte er Taylor Swift mit einem Banner, das sie für die meisten ausverkauften Konzerte im Staples Center von Los Angeles ehrte.


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Kobe Bryant: Umstrittener Oscar-Preisträger

2018 erhielt der Sportler sogar einen Oscar – aber eben nicht für Musik, sondern für einen Kurzfilm: „Dear Basketball“ erzählte in vier Minuten die Story vom kleinen Jungen, der zum Weltstar wird. Die Auszeichnung sorgte für Aufregung im Zuge der #metoo-Debatte, da Bryant zu jener Zeit von einer Frau vorgeworfen wurde, von ihm im Jahr 2003 vergewaltigt worden zu sein.  Zu einem strafrechtlichen Urteil kam es nicht, da er und das mutmaßliche Opfer sich außergerichtlich auf eine Entschädigungssumme geeinigt haben.

Kobe Bryant auf Twitter:

Der letzte Tweet auf seinem offiziellen Account wurde noch am Tag seines Todes abgesetzt. Er gratulierte LeBron James, weil der ihn in der All-Time-Scorer-Liste der NBA überholte und nun vor ihm auf Platz drei steht:

Musiker zollen Tribut: