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Kraftklub-Sänger will bei möglicher AfD-Regierung aus Chemnitz fliehen

Seit 2011 singt Kraftklub-Sänger Felix Kummer in „Ich will nicht nach Berlin“ immer wieder davon, wie furchtbar er das hauptstädtische Hipstertum findet und beteuert, auch der Umzug all seiner Freunde in die Großstadt brächte ihn nicht dazu, die ehemalige Karl-Marx-Stadt zu verlassen. Wie Kummer nun erklärte, sei bei einer möglichen AfD-Regierungsbeteiligung das Maß allerdings voll.

„Wenn die AfD hier wirklich in die Landesregierung kommt, dann bin ich wahrscheinlich weg von hier. Dann schmeiß ich all meinen Chemnitz-Lokalpatriotismus über Bord, geh nach Berlin und gentrifiziere schön was weg“, drohte Kummer im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Kummer hält es demnach wohl nicht für ausgeschlossen, dass die sächsische CDU trotz bisheriger Positionierung ihres Landeschefs und Ministerpräsidenten Michael Kretschmer je nach Wahlergebnis mit der AfD Koalitionsverhandlungen führen könnte. Die Landtagswahlen 2019 finden in Brandenburg und Sachsen am 1. September statt. Laut aktueller Umfragen kann die CDU mit um die 30 Prozent rechnen und ist damit die stärkste Partei, braucht jedoch voraussichtlich mindestens zwei weitere Parteien für eine Koalition jenseits der AfD. Diese lag jüngsten Umfragen zufolge etwa sechs Prozent hinter der CDU.

Kraftklub mobilisierten rund 65.000 Zuschauer gegen Rechts

In Zusammenarbeit mit anderen Musikern spielten Kraftklub 2018 das kostenlose Konzert #wirsindmehr gegen Rechts. Rund 65.000 Besucher kamen zu der Veranstaltung, die als Gegenreaktion zu einigen rechten Demonstrationen und fremdenfeindlichen Übergriffen in Chemnitz auf die Beine gestellt wurde.


Sarah Connor zeigt der AfD den Mittelfinger

Musik, vermischt mit Politik: Dass Sarah Connor nicht nur redet, sondern auch konkret hilft, zeigte sich im Jahr 2015. Nach dem Flüchtlingszustrom nahm auch die Delmenhoster Sängerin zeitweilig eine Familie aus Syrien bei sich zu Hause auf. Die WG ist längst wieder aufgelöst, an ihrer Einstellung aber lässt die Sängerin keine Zweifel aufkommen. Wie Berliner Medien berichten, zeigte die Künstlerin am vergangenen Samstag bei einem Konzert in der Hauptstadt der Alternative für Deutschland (AfD) den Stinkefinger. Geschehen sein soll das bei dem Song „Ruiniert“, in dem die Zeilen „Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen/ Mit Blumen in den Haaren…
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