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Todesursache Kurt Cobain: Wie starb der Nirvana-Sänger?

Todesursache

Kurt Cobain erschoss sich am 5. April 1994 nach einer Überdosis Heroin mit einer Schrotflinte. Nirvana unterbrachen Anfang März 1994 ihre In-Utero-Tour aufgrund Cobains anhaltender Magenschmerzen, deren Ursache diverse Ärzte seit seiner Kindheit nicht genau diagnostizieren konnten. Heroin entwickelte sich somit immer mehr zum Schmerzmittel für den Nirvana-Frontmann.

Cobain flog mit seiner Frau Courtney Love nach Rom, wo er zwei Tage später im Koma ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Er hatte große Mengen Beruhigungsmittel mit Alkohol gemischt, was von den Ärzten als Suizidversuch gewertet wurde. Alles nur ein Versehen, so die spätere Stellungnahme.

Kurt Cobain beim legendären „MTV Unplugged“-Auftritt von Nirvana
Kurt Cobain beim legendären MTV-Unplugged-Auftritt von Nirvana.

Der engere Kreis drängte Cobain in der Folge dazu, sich einem Drogenentzug zu unterziehen. Im kalifornischen Marina del Rey bezog er das Exodus Recovery Center, floh jedoch am 1. April 1994 und achtete darauf, nicht gefunden zu werden. Courtney Love setzte eine Vermisstenanzeige auf, allerdings blieb diese Erfolglos.

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Ort

Ein Elektriker fand den größten Rock-Star der 1990er in einem Gewächshaus über seiner Garage. Diese Garage wurde vor einigen Jahren abgerissen. Neben Cobain lag der Abschiedsbrief mit den berühmten Worten: „It’s better to burn out than to fade away“. Es ist besser auszubrennen, als zu verblassen. Kurt Cobain zitierte damit Neil Young aus dessen Song „Hey Hey, My My (Out Of The Blue)“.

Adressiert war der Brief an Cobains imaginären Freund Boddha. Je nach Blickwinkel wird Boddah auf Basis von Cobains eigenen Beschreibungen auch die Funktion des bösen Alter-Egos zugeschrieben. Als Heranwachsender wurde er einmal beschuldigt, eine Katze gequält zu haben, worauf er Boddah die Schuld dafür zuwies.

Kurt Cobain mit Ehefrau Courtney Love und Tochter Frances Bean Cobain.

Grabstätte

Am 14. April 1994 wurde Kurt Cobain eingeäschert. Courtney Love verstreute Teile seiner Asche in einem buddhistischen Tempel in New York und im Wishkah River im US-Bundestaat Washington. Ebenfalls vergrub sie einen Teil unter einem Baum auf ihrem letzten gemeinsamen Grundstück. 2008 wurde der Großteil der Asche von Unbekannten aus dem Kleiderschrank ihrer Villa gestohlen.

Frank Micelotta Archive Hulton Archive
Kevin.Mazur WireImage
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