Live Nation lässt Acts über Impflicht für ihre Shows entscheiden


von

Das internationale Live-Event-Unternehmen „Live Nation“ hat ein Schreiben veröffentlicht, mit welchem Künstler*innen nun ermächtigt sind, einen Impfnachweis oder ein negatives Corona-Testergebnis für zukünftige Live-Shows zu verlangen.

In dem Schreiben, das Live Nation via dem US-Magazin „Variety“ veröffentlichte, hieß es unter anderem: „Wir arbeiten daran, sicherzustellen, dass wir für Mitarbeiter, Künstler, Crew, Fans und Gemeinschaften im Allgemeinen bestmöglich wiedereröffnen können.“ Weiter schrieben sie: „Unsere Teams arbeiten an neuen Prozessen, mit denen Künstler, die Shows mit Live Nation in den USA durchführen, verlangen können, dass alle Teilnehmer und Mitarbeiter vollständig geimpft sind oder ein negatives Testergebnis für die Einreise vorlegen, sofern dies gesetzlich zulässig ist.“

Impfpflicht sei „großartiges Modell“

Das Unternehmen bezeichnete eine Impfpflicht für Live-Veranstaltungen außerdem als „großartiges Modell“ und verwies darauf, dass auch das diesjährige Lollapalooza-Festival eine COVID-19-Impfung oder ein negatives Corona-Testergebnis als Eintrittskriterium festgelegt hat.

Live Nation weiter: „Wir wissen, dass die Leute begierig darauf sind, zu Live-Events zurückzukehren, und wir hoffen, dass diese Maßnahmen noch mehr Menschen dazu ermutigen, sich impfen zu lassen. Das ist das Wichtigste, was jeder tun kann, um sich und seine Umgebung zu schützen und wir ermutigen so viele Shows wie möglich, dieses Modell zu übernehmen.“ Dennoch wolle das Unternehmen dieses Modell nicht als generelle Pflicht vorschreiben, sondern diese Entscheidung den Künstler*innen und deren Teams überlassen.

Darüber hinaus gab Live Nation bekannt, dass ihre in den USA tätigen Mitarbeiter*innen „geimpft sein müssen, um eine unsere Veranstaltungen, Veranstaltungsorte oder Büros zu betreten – mit begrenzten Ausnahmen, die gesetzlich vorgeschrieben sind“. Die unternehmensinterne Regel soll am 4. Oktober 2021 in Kraft treten, wenn die Büros von Live Nation wiedereröffnet werden.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++