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Stimmlos-Auftritt beim ESC: Bist du es, Madonna?


Lange Zeit war nicht einmal klar, ob Madonna überhaupt beim ESC in Israel auftreten würde. Die Queen Of Pop war überraschenderweise fast bis kurz vor Start der Show gar nicht als Act gemeldet. Warum auch immer. Aber Madonna kam – und sorgte mit ihrer Performance für hochgezogene Augenbrauen.

Nach einer mehr als dreistündigen Veranstaltung mit großzügigem Füllprogramm nach dem eigentlichen Wettbewerb enterte Madonna um Mitternacht die Bühne, um die Zuschauer daran zu erinnern, dass sie immer noch der größte Popstar der Welt ist. Anstatt sich lediglich an ihren neuen Songs zu versuchen begann Madonna allerdings mit „Like A Prayer“.

Eigentlich stimmte alles: Bühne, Outfit, Tänzer, Kamerainszenierung. Nur die Stimme der Sängerin wollte nicht so richtig mitziehen. Madonna presste die ersten Zeilen ihres Mega-Hits förmlich aus sich heraus. Der Refrain geriet ihr stocksteif. Luft zum Atmen schien sie kaum zu haben.

Madonna beim ESC: „Like A Prayer“ verhunzt

Was zu ihrer Entschuldigung natürlich vorgebracht werden muss: Beim Eurovision Song Contest wird live gesungen. Und vielleicht zu etwas anderen Bedingungen als bei Madonnas ansonsten perfekt durchgeplanten Konzerten. Das auf „Like A Prayer“ folgende neue Stücke „Future“ fiel in dieser Hinsicht nicht negativ auf (auch wenn es etwas schwächer anmutet als die zuletzt veröffentlichte Single „Medellin“). Das lag aber auch daran, dass es reichlich Playback-Einsatz enthielt.

In wenigen Wochen erscheint das neue Madonna-Album „Madame X“ (14. Juni). Mit einer großzügigen Gesprächseinheit durfte die Sängerin noch vor ihrem Mini-Gig Werbung dafür machen. Die Augenklappe, die sie sich dafür verordnet hatte, musste man dann aber doch symbolisch nehmen: Was ihre eigene Kunst angeht, scheint sie auf einem Auge blind zu sein. Aber auch in politischer Hinsicht enttäuschte sie.

Hatte Madonna nicht zuletzt von „Madame X“ als ihrem bisher politischsten Album gesprochen? Wollte oder konnte sie nicht vor einem Millionenpublikum eine Lanze brechen für einen neuen Friedensprozess zwischen Israel und Palästinensern? Etwas, das bei launigen Musikevent ohne klaren Favoriten durchaus Platz gehabt hätte.



Madonna äußert sich erstmals zu ihrer Covid-19 Erkrankung

Vor geraumer Zeit wurde Madonna positiv auf COVID-19 Antikörper getestet – was sie aber erst jetzt bekannt gegeben hat. Nun hat sich der US-Popstar erstmals selbst zu ihrer Diagnose geäußert, die sie während ihrer „Madame X“-Tour erhielt, weshalb die Tournee unterbrochen werden musste. Inzwischen, sagt die 61-jährige, sei sie genesen. Madonna postete in der Nacht auf Donnerstag einen Artikel auf Instagram, in dem sie dafür gelobt wurde, eine Summe von 1,1 Millionen US-Dollar an die Forschung für die Entwicklung einer Covid-19 Impfung gespendet zu haben. Die Sängerin nutzte die Gelegenheit in der Bildunterschrift auf zirkulierende Gerüchte bezüglich ihrer Erkrankung einzugehen. „Ich…
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