Highlight: ROLLING STONE hat gewählt: Die besten Alben des ersten Halbjahres 2019

Madonna: Sean Penn schlägt keine Frauen

Auf ihrer „Rebel Heart“-Tour zeigt sich Madonna aktuell weniger versöhnlich („Ihr seid Bitches!“) als im Gerichtssaal, wo sie ihrem Ex-Ehemann Sean Penn beisteht. Penn hatte vor einem Gericht in Los Angeles Klage auf zehn Millionen US-Dollar erhoben, weil Lee Daniels, Kopf hinter der US-Serie „Empire“, ihn als Frauenschläger bezeichnet habe. Madonna trat am Donnerstag in den Zeugenstand, nannte ihren Ex-Liebhaber „fürsorglich und mitfühlend“ – und nahm Penn in Schutz, wie „The Guardian“ berichtet.

„Sean hat mich nie geschlagen, gefesselt oder körperlich misshandelt. Jeder Bericht eines Gegenteils ist unerhört, bösartig und falsch“, sagte die 57-Jährige aus. Demnach seien auch Vorfälle im Jahr 1987 und 1989 erlogen, bei denen Gerüchte verbreitet wurden, dass Penn Madonna verprügelt habe – auch mit einem Baseballschläger. Er sei auch im Jahr 1989 nicht wegen häuslicher Gewalt verhaftet worden, wie oft berichtet wurde, so die Sängerin.


Folgt uns auf Facebook!


Der Angeklagte, Lee Daniels, hatte im September dem „Hollywood Reporter“ ein Inteview über Terrence Howard, dem Star aus „Empire“, gegeben. Dieser wurde stark kritisiert, als er zugab seine Frau geschlagen zu haben. Howard hätte „ … nichts anderes getan als Marlon Brando oder Sean Penn“, antwortete Daniels. Ein Satz, der ihn bald schon zehn Millionen US-Dollar kosten könnte, wenn Sean Penn mit seiner Klage Erfolg hat.


Buyer's Guide: Madonna – die besten und wichtigsten Alben

Follow @sassanniasseri Essenziell Like a Virgin (1984) Madonna wuchs in den New Yorker Clubs der späten Siebziger heran, trommelte in Post-Punk- und New-Wave-Bands. Später waren Susan Seidelman, Richard Hell und Scorseses „After Hours“ Fixpunkte. Diese Sozialisation war überall zu hören: im messerscharfen Gitarrenklang, dem raschelnden Schlagzeug. Mit Nile Rodgers und Chic-Drummer Tony Thompson engagierte sie zwei Musiker, die eher dem pompösen Pop-Sound verpflichtet waren. In „Into The Groove“ geht es um Liebe als Prinzip des Fressens und Gefressenwerdens. „Material Girl“ ist, wie viele Lieder über Yuppies, abgrenzungsschwach – aber Figuren wie Gordon Gekko, Patrick Bateman und eben das „Material Girl“ sind…
Weiterlesen
Zur Startseite