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„Lulu“: Metallica verteidigen leidenschaftlich Zusammenarbeit mit Lou Reed


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Wenn es um „Lulu“, das gemeinsame Album von Metallica und Lou Reed geht, sind die Gemüter gespalten, bei vielen ist die Platte nicht gerade beliebt. Nun haben Metallica selbst ein für alle Mal ihre Meinung klar vertreten: Sie würden an der Zusammenarbeit im Nachhinein „nichts ändern“ wollen.

Am Mittwoch (12. August) sprachen die Metal-Pioniere mit Howard Stern in seiner SiriusXM-Show, wo sie auch einige Songs sangen.

Morddrohung für Zusammenarbeit

„Lulu“ erschien im Jahr 2011 und hat seitdem nicht nur positive Resonanzen erhalten. So behauptet Reed einst, die Platte sei so unbeliebt, dass Metallica-Anhänger ihm einst angedroht hatten, ihn dafür zu erschießen.

Die Band selbst hingegen scheint die Zusammenarbeit auch neun Jahre später nicht zu bereuen. Sie sagten, es sei eine Ehre gewesen, mit dem Velvet-Underground-Musiker zusammenzuarbeiten, und Schlagzeuger Lars Ulrich fügte hinzu, er „würde nichts ändern.“ Es ist nicht das erste Mal, dass sich der 56-Jährige hinter vergangene Projekte stellt, erst kürzlich versicherte er, „hundertprozentig“ hinter dem Snare-Drum-Sound auf „St. Anger“ zu stehen.

Im weiteren Gesprächsverlauf kam die Frage auf, ob sich Metallica in der Vergangenheit unter Druck gesetzt gefühlt hätten, den Glam-Metal-Look bestimmter Bands aus den 1980er Jahren zu übernehmen, woraufhin Sänger James Hetfield scherzte, sie wären „viel zu hässlich, um wie Frauen auszusehen.“

„Das sind jetzt unsere Kollegen und wir respektieren sie auf unterschiedliche Art und Weise“, erzählte Ulrich, ehe er zugab, dass sie damals trotzdem „der Feind, die Opposition, waren, die uns im Weg standen, um das zu erreichen, was wir erreichen wollten“. Metallica spielten außerdem „Wherever I May Roam“, „The Unforgiven” und „All Within My Hands”.


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