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Deshalb sorgte Herbert Grönemeyer mit Ansage gegen Rechts für Empörung

Herbert Grönemeyer ist zur Zeit auf „Tumult“-Tour und zeigt sich dabei so politisch aktiv wie auch früher schon. Erst im Sommer sagte er beim Festival „Kosmos Chemnitz – Wir bleiben mehr“: „Das Land ist unser Land. Wir halten es fest und stabil und lassen es nicht nach rechts ausschwenken.“

Am Donnerstag (12. September) spielte der Sänger nun in Wien und machte auch in der ausverkauften Stadthalle einige Bemerkungen zum von ihm als beunruhigend gewerteten politischen Klima: „Ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so brüchig und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, auch wenn Politiker schwächeln, das ist, glaube ich, in Österreich nicht anders als in Deutschland, dann liegt es an uns.“

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Dafür erntete Grönemeyer einigen Applaus, wie auf Videos zu hören ist, die im Netz zu finden sind. Der Sänger weiter: „Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ’ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, wer rechtes Geschwafel für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze! Diese Gesellschaft ist offen und humanistisch. (..) „Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so. Und das bleibt so.“

„Ich sags ungern, aber er klingt wie ein Redner vor 1945“

Tatsächlich wurde Herbert Grönemeyers klare Ansage gegen Rechts im Netz weit weniger positiv bewertet als in der Arena. Natürlich gibt es eine Menge Nutzer auf Twitter und in anderen Sozialen Medien, die ihn unterstützen und ihm zustimmen, dass er damit des Pudels Kern getroffen hätte. Dennoch gibt es auch einige prominente Stimmen, die Kritik äußerten. Sie beziehen sich dabei vor allem auch auf den drastischen Tonfall des Musikers, der auch aufgrund des lautstarken Gejubels in der Halle immer lauter, in letzter Konsequenz aber auch grimmiger wird.



Bemalte die Mauer als erster Künstler: Thierry Noir, der Grenz-Artist

Gegen die Wand: Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Seit 1989 ist sie Geschichte – was hat sie für die Popmusik bedeutet? Zum 50. Jahrestag: das Mauer-Special mit U2 und Bowie, Puhdys und Tresor. Lesen Sie hier Maik Brüggemeyers Interview mit Thierry Noir. Thierry Noir, wie kamen Sie auf die Idee, die Mauer zu bemalen? Ich wohnte damals im Rauch-Haus, direkt an der Mauer. Das war ziemlich gruselig und grau. Im April 1984 habe ich dann alle Farbdosen, die bei mir rumlagen, an der Mauer leergemacht. Das war eine Befreiung! Das habe ich dann mit einem…
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