Highlight: Gewitter und Unwetter beim Festival: So verhalten Sie sich richtig!

Nachhaltig auf dem Festival: Mit diesen Gadgets campen Sie grüner

Für viele gehört mindestens ein, eher schon drei Festivalbesuche zu einem ordentlichen Sommer dazu. Aber gerade die Feierwütigen, die Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil legen, gucken auf dem Campingplatz doch oft in die Röhre. Wie Sie die Freuden eines Festivals umweltbewusster erleben, keine Berge an Müll hinterlassen oder gar Plastik in Form von Glitzer in die Umwelt pusten, erfahren Sie hier.

Wigwam

Der Spaß auf dem Festival fängt schon auf dem Campingplatz an. Irgendwann tut es da das obligatorische, von mühsamer Abbauarbeit gezeichnete, irgendwie etwas undichte Wurfzelt von Mamas Dachboden nicht mehr so richtig. Denn es gilt: Je auffälliger, desto besser. Wer das nächste Mal mit einem Wigwam im Sioux-Style aufschlägt, hat ziemlich eindeutig gewonnen.

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Pappzelt

Pappzelte sind ebenfalls wasserdicht.
Pappzelte sind ebenfalls wasserdicht.

Es scheint eine Festivalgesetzmäßigkeit zu sein: Das Gelände sieht gegen Ende einfach aus wie ein Schlachtfeld. Was alles noch verschlimmert: Festivalgänger lassen ihre Zelte zurück und sind sich manchmal gar nicht so richtig bewusst, dass sie eben einen großen Plastikhaufen liegen gelassen haben. Nachhaltig sieht anders aus. Wer keinen Bock hat, sein Zelt wieder abzubauen, kann auch umweltschonender faul sein. Tatsächlich gibt es nämlich Zelte aus Pappe, die man nach dem Festival mit ruhigerem Gewissen zurücklassen kann. Das Material soll übrigens einem dreitägigen Dauerregen standhalten und heizt sich nicht so auf wie ein übliches Polyester-Zelt.

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Mückenschutz

Spätestens wenn man in der ersten lauen Sommernacht am Wasser sitzt und von Mücken zerstochen seinen Heimweg antritt, weiß man die Kraft von Mückensprays zu schätzen. Es gibt biologisch abbaubare, vegane Alternativen, die beispielsweise auf Katzenminze setzen. Für diejenigen, die gar keine Flüssigkeiten außer Wasser und Seife an ihre Haut lassen möchten, ist ein Insektenschutz-Armband vielleicht eine Überlegung wert. Verschiedene ätherische Öle halten auf natürliche Art und Weise Mücken und andere Insekten fern. Sollte die Wirkung irgendwann nachlassen, kann man einfach wieder ätherisches Öl auf das Band tröpfeln, um es wieder funktionstüchtig zu machen.

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Faltbare Trinkflasche

Faltbare Trinkfalschen sind nicht nur platzsparend.
Faltbare Trinkfalschen sind nicht nur platzsparend.

Plastikflaschen wandern oft einfach auf den Müll. Gedacht sind sie zur einmaligen Verwendung, aber bis sie in unserem Ökosystem zerfallen, vergehen locker ein paar hundert Jahre. Dabei kann man mit einigen einfachen Gewohnheiten Plastik vermeiden. Eine einfache Maßnahme: Die wiederverwendbare Glasflasche. Da auf Festivals Glas aber meistens verboten ist, kann man etwa auf eine faltbare Trinkflasche zurückgreifen. Der Karabiner macht das Händeln ganz besonders einfach. Trinkbrunnen, wir kommen!

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Ökostrom-Lampe

Nachts im Zelt schonmal nach der Zahnbürste gesucht? Ohne Licht stellt sich das nicht so leicht dar. Doch der Akku des Smartphones will geschont werden und die Batterien der Taschenlampe haben sich genau dann geleert, als man sie wirklich gebraucht hat. Eine Alternative zur umweltschädlichen Lithium-Batterie, die meist gleich im Doppelpack in der nun ohnehin energiefreien Taschenlampe stecken, sind solarbetriebene Lampen. Tagsüber legt man die Panels einfach in die Sonne, abends hat man Strom, um die verschollene Zahnbürste zwischen den Schlafsäcken auszugraben oder die Atmosphäre des Camps etwas aufzurüsten.

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Seifenblasen

Ein Festival ohne Seifenblasen? Gibt’s nicht. Seifenblasen gibt es übrigens auch ohne chemische Tenside. Und genau wie der Mensch verträgt auch die Umwelt eine natürliche Seifenblasenlauge besser.

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Biologisch abbaubares Glitzer

Glitzer gibt's auch ohne Plastik.
Glitzer gibt’s auch ohne Plastik.

Glitzer in den Haaren, Glitzer auf den Kleidern, Glitzer im Gesicht. Für viele sind die winzigen, glänzenden Partikel ein rein ästhetisches Produkt. Dass es sich dabei um Plastik oder mit Plastik überzogenes Aluminium handelt, ist den wenigsten bewusst. Spätestens beim Abwaschen gelangen dann genau diese winzigen Teilchen ins Abwasser, auf die Felder und irgendwann auch ins Grundwasser. Dabei geht umweltbewusst Glitzern so einfach: Statt Plastik verwendet die in Berlin ansässige Firma Projekt Glitter nur pflanzliche Inhaltsstoffe, die sich in der Umwelt schnell zersetzen.

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Seife statt Shampoo und Duschgel

Anstatt zwei große Plastikflaschen oder – noch schlimmer – extra angeschaffte Tuben in Reisegröße mit sich herumzutragen, kann man einfach Oma vertrauen und auf Seife setzen. Seife spart nicht nur Plastik, sondern unterwegs auch Platz im Rucksack, da man sie sehr leicht in die gewünschte Größe zerteilen kann. Bei Erica Naturkosmetik beispielsweise gibt es wunderbare Haar- und Körperseifen, die quasi im Hinterkämmerchen gesiedet werden. Die enthaltenen biologischen Tenside belasten die Umwelt nicht und pflegen Haut und Haare wunderbar.

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Mobile Toilette

Der Horror eines jeden Festivals: Die ellenlange Schlange vor einer unschönen, von der Sonne aufgeheizten TOI-TOI-Toilettenkabine. Abhilfe verschafft die eigene mobile Klapptoilette. Man suche sich einfach ein stilles Örtchen und der Erleichterung steht nichts mehr im Weg. Statt gewöhnlicher Mülltüten können für’s Geschäft auch biologisch abbaubare Tüten verwendet werden.

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Solarbetriebenes Ladegerät

Ein Stückchen Unabhängigkeit auf dem Festivalgelände.
Ein Stückchen Unabhängigkeit auf dem Festivalgelände.

Ein Festival stellt für das Allerheiligste, das Smartphone eine ziemliche Herausforderung dar. Der Akku soll am besten ewig halten, aber die Hitze belastet die Laufzeit unwillkürlich und die Kommunikation soll mit Freunden auch auf dem Festivalgelände aufrechterhalten werden. Die meisten Festivals bieten zwar Auflade-Stationen und Steckdosen an, doch ewig warten bis der Akku wieder annähernd voll ist, ist auch nicht jedermanns Sache. Unabhängigkeit kann man mit solarbetriebenen, mobilen Ladegeräten erlangen. Oder man nutzt die Zeit zwischen all den Menschen, der Musik und den Workshops einfach mal, um das Smartphone beiseite zu legen.

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