Nichts für das Kinderzimmer: Toys’R’Us nimmt „Breaking Bad“-Actionfiguren aus dem Sortiment


von

>>> In der Galerie: Breaking Bad und Game Of Thrones – „Simpsonized“

„Breaking Bad“ ist seit der Erstausstrahlung 2008 in aller Munde. Klar, dass bei so einem Erfolg sofort die Merchandising-Maschine angeworfen wird. Das hat auch die Spielzeugindustrie erkannt und prompt kleine Plastikminiaturen der Serienhelden entworfen – trotz des eigentlich für Spielzeug eher bedenkenswerten Sujets der TV-Serie.

Einer besorgten Mutter aus Florida ging das nun auch zu weit. Sie startete letzte Woche eine Change.org-Petition, um die Figuren aus den Toys’R’Us-Filialen entfernen zu lassen. Grund für diese drastische Maßnahme ist das zu jedem Spielzeug dazugehörige Drogenzubehör.

In ihrem Appell schreibt Susan Schrivjer dazu: „Parents and grandparents around the world shop at Toys R Us, online and in stories, with their children and should not be forced to explain why a certain toy comes with a bag of highly dangerous and illegal drugs or why someone who sells those drugs deserves to be made into an action figure.“

Offensichtlich ist die Initiatorin mit ihrer Meinung nicht allein, immerhin konnte sie bisher bereits 9000 Unterschriften sammeln. Toys’R’Us begann inzwischen damit, die anstößigen Figuren aus ihrem Sortiment zu entfernen. Das Unternehmen scheint seinen Humor jedoch nicht verloren zu haben. In einem Statement heißt es: „Let’s just say, the action figures have taken an indefinite sabbatical.”