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Nie wieder Frei.Wild und Böhse Onkelz: Bands bei Spotify blocken

Mit seinem nächsten Update könnte Spotify zum ersten Mal ermöglichen, Bands und Musiker komplett zu blockieren.

Der Streaming-Anbieter testet seit geraumer Zeit eine Funktion, die alles rausschmeißt, was ansonsten unglücklicherweise in automatisch kuratierten Playlisten und Daily Mixes auftaucht. Zum Teil basieren diese Vorschläge auf Algorithmen, die das Nutzerverhalten spiegeln (nach dem Motto: Wer den Sopundtrack zu „Bohemian Rhapsody“ hört, mag auch „Somebody To Love“ und Live-Aid-Band U2). Viele User haben aber auch die Vermutung, dass Spotify bewusst bestimmte Bands in die Listen spült, die besser vermarktet werden.

So werden Anhänger von Taylor Swift mitunter konfrontiert mit Schlager-Bombast von Helene Fischer, auch wenn die Ähnlichkeiten über Haarfarbe und Power-Akrobatik auf der Bühne kaum hinausgehen. Genau das soll nun der Vergangenheit angehören. Mit einem simplen Klick wird die Musik eines Künstlers in der persönlichen Bibliothek, in (automatisch kuratierten) Wiedergabelisten, Charts, Radios und in allen anderen Bereichen blockiert.

Kooperation
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User hatten sich schon seit Jahren eine Sperr-Funktion bei Spotify gewünscht
User hatten sich schon seit Jahren eine Sperr-Funktion bei Spotify gewünscht

Spotify: Musik blockieren leicht gemacht

Danach wird es nicht mehr möglich sein, Songs oder Alben eines einmal gesperrten Acts noch einmal abzuspielen. Dazu müsste er erstmal wieder freigeschaltet werden. Kooperationen mit anderen Künstlern sind genauso wie Beteiligungen an unterschiedlichen Bands – so weit geht die Technik dann auch nicht – sind nicht von der selbstgewählten Sperre betroffen. Wer keine Lust mehr auf das Solowerk von Macca hat (ist das überhaupt möglich?), der kann sehr wohl noch Wings hören.

Die neue Funktion kann über den Menü-Button auf einer Künstlerseite aufgerufen werden, wo dann die Option „Diesen Künstler nicht abspielen“ ausgewählt werden kann. Spotify betont aber, dass die Block-Funktion noch nicht vollständig freigeschaltet ist. Bereits 2017 hatte das Unternehmen mit einer solchen Option geliebäugelt, sich aber nach „ernsthafter Überlegung“ dagegen entschieden.

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Zur Zeit ist das Sperren von Künstlern erst einmal auf einen limitierten Kreis von Nutzern beschränkt und auch erst nach einem Update der App verfügbar.

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