Highlight: 10 Fakten über „Radio Ga Ga“ von Queen

Verleihen Oscar-Nominierungen „Bohemian Rhapsody“ einen neuen Push?

In dieser Woche wird „Bohemian Rhapsody“ die Schallmauer von über 800 Millionen US-Dollar Umsatz an der Kinokasse durchbrechen. Schon seit einigen Tagen ist das Queen-Biopic der erfolgreichste Musikfilm aller Zeiten. Und auch wenn Brian May und Roger Taylor – die sichtbaren Nachlassverwalter der Band – an diesen Erfolg immer geglaubt haben, ist das Ergebnis dennoch eine große Überraschung für Studio 20th Century Fox.

Insgesamt 201 Millionen US-Dollar setzte der Film in Nordamerika um und 596 Millionen US-Dollar weltweit, wie „Hollywood Reporter“ meldet. Es ist damit der letzte große Hit von Fox, das zu großen Teilen von Disney geschluckt wird. Doch der Box-Office-„Millionaire Waltz“ ist nur die eine Seite. In der Oscar-Saison kommen auch noch zahlreiche Preise dazu, neben sieben BAFTA-Nominierungen auch der Golden Globe für das beste Drama und für Mercury-Darsteller Rami Malek.

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Nun könnte „Bohemian Rhapsody“ noch einmal einen großen Push in den Kinosälen dieser Welt bekommen, wenn am Dienstag (22. Januar) die Oscar-Nominierungen verkündet werden. Sollte das Biopic auch hier in mehreren Kategorien genannt sein, dürfte sich der Umsatz weiter steigern lassen. Bei einem gesicherten Preis wäre sogar der kaum für möglich gehaltene Durchbruch der Milliarden-Marke möglich.

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Queen sind immer noch so beliebt wie in den 70ern

Egal wie man nun zu solchen Zahlenspielen steht (und den mit Werbe-Millionen angefeuerten Preisregen für gerechtfertigt hält), der Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ belegt nur noch einmal die anhaltende Beliebtheit von Queen auch im 21. Jahrhundert, fast 50 Jahre nach Gründung der britischen Gruppe. In den Stammländern Queens ist der Film dann auch besonders erfolgreich.

Allein in Großbritannien wurden 66,3 Millionen US-Dollar eingenommen. Noch bombastischer lief es aber in Asien. In Japan und Südkorea hatten Queen seit jeher einen treuen Fankreis. Hier wurden 88,6 Millionen US-Dollar und 76 Millionen US-Dollar umgesetzt. Ein fantastischer Wert für einen Musikfilm, der sich zumindest in diesem Punkt kaum bei einem bestimmten Publikum anbiedert, um im Ausland erfolgreich zu sein.

„Bohemian Rhapsody“ könnte nun den Startschuss für viele weitere Band-Biopics und sogar Musik-Franchises geben. Der Film spielt inzwischen in einer Liga mit Marvel, James Bond und Pixar.


„Bohemian Rhapsody“-Erfolg beschert Regisseur Bryan Singer 40 Millionen Dollar

„Bohemian Rhapsody“-Regisseur Bryan Singer wird weiter satt am Gewinn des äußerst erfolgreichen Queen-Biopics mitverdienen. Singer wurde zwar zwei Wochen vor Ende der Dreharbeiten gefeuert, steht aber als offizieller Regisseur für den Film in den Credits, allein, weil es die Gewerkschafts-Verordnung so vorsieht. Laut dem „Hollywood Reporter“ könnte dies dem 53-Jährigen eine Menge Geld einbringen. Durch die jahrelange Erfolgsgeschichte von Singers voran gegangenen Filmen (einschließlich Beiträge zum „X-Men“-Franchise) soll sich die finale Einnahme für den Film über Freddie Mercury auf 40 Millionen Dollar belaufen. Nach Singers Entlassung wurde Regisseur Dexter Fletcher beauftragt, den Film mit dem Produzenten Graham King abzuschließen. Da…
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