Queen: Roger Taylor erklärt, warum Sacha Baron Cohen nicht Freddie Mercury spielen durfte


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Roger Taylor hat erzählt, warum Sacha Baron Cohen nicht in die Rolle des Freddie Mercury schlüpfte, die im Biopic „Bohemian Rhapsody“ Rami Malek übernommen hat, und das am 31. Oktober 2018 in unseren Kinos anläuft.

Vier Jahre lang, von 2010 bis 2013 war der Borat- und Brüno-Darsteller im Gespräch für den Part des Queen-Sängers. Man ging auseinander, weil Cohen und die Produzenten Taylor sowie Brian May sich nicht auf die Stimmung der Filmbiografie sowie die zeitliche Abbildung der Ereignisse einigen konnten.

Sacha Baron Cohen wollte die Exzesse ausbreiten

Rami Malek als Freddie Mercury

Die Stimmung zwischen den Parteien war nach Cohens Abgang mal mehr („kreative Differenzen“), mal weniger respektvoll („Brian May ist ein toller Musiker, aber kein toller Produzent“). Cohen erzählte in Interviews immer wieder von den Exzessen, die Mercury durchmachte, von den Kokain- und Sexpartys. Die Feierei ist auch im fertigen Film zu sehen, jedoch nicht bis zum Abwinken. Außerdem wollte Cohen auch die Zeit rund um das Ableben Freddies 1991 zeigen, also den Tod durch Aids und die Zeit danach.

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Zu sehen sind nun die Jahre 1970 bis 1985. „Sie wollten das Erbe von Queen über alle Maßen schützen“, sagte Cohen. Entstanden ist so auf jeden Fall eine Erzählung, in der die Queen-Musiker selbst zielsicher wirken, ihr Sänger dagegen fehlgeleitet.

Roger Taylor kritisiert im Gespräch mit „AP“ nun den Schauspieler: „Es gab viele Gespräche, aber wir kamen nicht voran. Ich denke, er nahm die Sache nicht ernst genug. Aber nun sind wir endlich am Ende des Weges angelangt.“

In Rami Malek („Mr. Robot“) glauben er und May den Richtigen gefunden zu haben. „Er ist unglaublich. Danke, Gott, dass wir ihn haben. Es hätte nicht besser laufen können.“

Fox