Queen-Schlagzeuger Roger Taylor: „Als Freddie Mercury starb, dachten wir wirklich: Das war’s“


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Der Multiinstrumentalist und Queen-Schlagzeuger Roger Taylor hat in einem Interview über die Karriere der Band und über die Zeit nach dem Tod Freddie Mercurys im Jahr 1991 gesprochen. Dabei ließ Taylor Einblicke zu, die vielen vorher wohl nicht bewusst waren.

Der 71-Jährige wurde zunächst gefragt, ob er bei der Queen-Gründung in den 1970er Jahren davon ausging, dass er im Jahr 2020 noch immer Musik machen würde. Taylor antwortete darauf: „Absolut nicht. Keine Ahnung.“ Deutlicher schien es nach dem Ableben ihres Sängers auszusehen: „Als Freddie starb, dachten wir wirklich: Das war’s.“

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Über die Zeit nach Freddie Mercurys Tod sagte er weiter: „Es gab Ereignisse, die uns veranlassten, weiterzumachen. Wir haben einige Shows mit Paul Rodgers gemacht – er ist ein wunderbarer Sänger. Und dann haben wir Adam wirklich zufällig gefunden.“ Paul Rodgers war von 2004 bis 2009 der Gast-Frontmann von Queen, und seit 2012 singt der US-amerikanische Sänger Adam Lambert die Songs der Band.

In dem Interview sprach Roger Taylor aber nicht nur über die Vergangenheit. Er erzählte auch, was er aktuell in Zeiten von Corona treibt. Er sagte zwar: „Wir wissen nicht wirklich, was wir mit unserer Zeit anfangen sollen, also versuche ich, Gedanken zu reflektieren.“ Ganz hilflos mit der frei gewordenen Zeit scheint Taylor aber doch nicht zu sein. Er berichtete nämlich, dass der den Lockdown nutze, um Songs zu schreiben und sie in seinem Studio aufzunehmen.