Highlight: Die 25 besten Songs von Queen, die kaum einer kennt

Kritiker bezeichnet Queen als „Tribute Band“ – Brian May geht in die Luft

Brian May gilt nicht nur Freunden als einer der freundlichsten Zeitgenossen, die man sich vorstellen kann. Eigentlich bringt den Briten nichts so schnell aus der Ruhe. Es sei denn, seine Band Queen wird als „Tribute Band“ bezeichnet.

So geschehen nach einem Konzert von Queen + Adam Lambert in San Jose am Sonntag (14. Juli). Unmittelbar nach dem Gig mit immerhin 30 Hits aus dem unverwüstlichen Katalog der Band setzte es einen derben Verriss in einem Stadtblättchen.

„News Of The World“ von Queen jetzt auf Amazon bestellen 

Für Brian May scheint die Bezeichnung „Tribute Band“ für die Kombination mit neuem Sänger und ohne Bassist John Deacon aber eine Beleidigung zu viel zu sein. Auf Instagram machte er seinem Ärger mächtig Luft.

„Ich und mein Bruder (Roger Taylor, Anm. d. Red.) mögen über alles, was du sagst, anderer Meinung sein, aber wir haben im Laufe der Jahre gelernt, einander zu respektieren, und wenn wir zusammen spielen, dann hat das immer noch etwas Magisches. Es lebe Roger!!!!!!! Wir sind stolz auf das, was wir sind, ein Werk, das wir seit fast 50 Jahren aufrechterhalten und ständig aktualisieren. Ich muss sagen, dass es eine Beleidigung ist, von einem halbherzigen Kritiker in der Lokalzeitung als „Tribute Band“ bezeichnet zu werden. Das werde ich nicht so schnell vergessen. Wir brauchen deine Herablassung nicht, Sonny Jim. Das ist mein Lebenswerk, das du dort in den Dreck ziehst. Ich schätze, du bist der Einzige, der heute Abend im guten alten SAP Center diesen wunderbaren Rock’n’Roll nicht verstanden hat.“

View this post on Instagram

Me and my Bro’ say THANKS San Jose for a great welcome tonight. Me and my Bro’ might disagree about anything you care to name, but we have learned mutual respect over the years, and somehow when we play together, some kind of magic still happens. All hail Rog !!! We are proud of what we are, an ouvre we have worked for nearly 50 years to create and constantly update. I have to say that being called a ‘tribute band’ by some half-assed critic in the local paper is an insult I will not quickly forget. We don’t need your condescension, Sonny Jim. That’s my life’s work you’re dismissing there. I guess you’re the only one who didn’t really ’get it’ in that wonderful rockin’ crowd tonight in the good ol’ SAP Center. I can still hear your roar, folks, ringing in my ears. Bless ya’all. Excellent photo by excellent photographer Helen Bovil ! (sorry Helen – missed that last night) Bri

A post shared by Brian Harold May (@brianmayforreal) on

Naturgemäß gab es für diese einseitige Beurteilung einer Kritik, die nun dank Brian May weltweit Gehör findet, viel Applaus von den Fans des Gitarristen. Für eine anständige Tribute Band würde es sich schließlich ziemen, einen echten Freddie-Mercury-Klon als Sänger zu beschäftigen. Genau das wolle man niemals, wie May zuletzt betonte. Stattdessen gibt es Liebeserklärungen an Adam Lambert (die freilich auch manchen Queen-Anhängern zu viel sind).

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was der Autor der Queen-Kritik zu Brian Mays Wutausbruch zu sagen hat.



Im Video: Aufwendige Neufassung von Freddie Mercurys „Living On My Own“

Eine neue, remasterte Version von Freddie Mercurys einst verbotenem Video „Living On My Own“ ist auf YouTube veröffentlicht worden. Es ist auch im Boxset „Never Boring“ enthalten, das am 11. Oktober erscheint.  Freddie Mercury – „Living On My Own“ im Video: https://www.youtube.com/watch?v=DedaEVIbTkY Das Video, das jetzt in 4K-Auflösung hochgeladen wurde, wurde 1985 auf Mercurys legendärer 39. Geburtstagsparty im „Old Mrs. Henderson“ in München gedreht. Die Veranstaltung wurde von 300 Gästen besucht, schwarz-weiß Karo-Muster prägten den Saal, in dem Promis und Weggefährten wie wie Boy George, Steve Strange und Mary Austin mitfeierten. Lange war der Clip wegen seiner „promiskuitiven Darstellungen“ verboten. Das…
Weiterlesen
Zur Startseite