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Kritiker bezeichnet Queen als „Tribute Band“ – Brian May geht in die Luft


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Brian May gilt nicht nur Freunden als einer der freundlichsten Zeitgenossen, die man sich vorstellen kann. Eigentlich bringt den Briten nichts so schnell aus der Ruhe. Es sei denn, seine Band Queen wird als „Tribute Band“ bezeichnet.

So geschehen nach einem Konzert von Queen + Adam Lambert in San Jose am Sonntag (14. Juli). Unmittelbar nach dem Gig mit immerhin 30 Hits aus dem unverwüstlichen Katalog der Band setzte es einen derben Verriss in einem Stadtblättchen.

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Für Brian May scheint die Bezeichnung „Tribute Band“ für die Kombination mit neuem Sänger und ohne Bassist John Deacon aber eine Beleidigung zu viel zu sein. Auf Instagram machte er seinem Ärger mächtig Luft.

„Ich und mein Bruder (Roger Taylor, Anm. d. Red.) mögen über alles, was du sagst, anderer Meinung sein, aber wir haben im Laufe der Jahre gelernt, einander zu respektieren, und wenn wir zusammen spielen, dann hat das immer noch etwas Magisches. Es lebe Roger!!!!!!! Wir sind stolz auf das, was wir sind, ein Werk, das wir seit fast 50 Jahren aufrechterhalten und ständig aktualisieren. Ich muss sagen, dass es eine Beleidigung ist, von einem halbherzigen Kritiker in der Lokalzeitung als „Tribute Band“ bezeichnet zu werden. Das werde ich nicht so schnell vergessen. Wir brauchen deine Herablassung nicht, Sonny Jim. Das ist mein Lebenswerk, das du dort in den Dreck ziehst. Ich schätze, du bist der Einzige, der heute Abend im guten alten SAP Center diesen wunderbaren Rock’n’Roll nicht verstanden hat.“

https://www.instagram.com/p/Bz75W05B5D2/

Naturgemäß gab es für diese einseitige Beurteilung einer Kritik, die nun dank Brian May weltweit Gehör findet, viel Applaus von den Fans des Gitarristen. Für eine anständige Tribute Band würde es sich schließlich ziemen, einen echten Freddie-Mercury-Klon als Sänger zu beschäftigen. Genau das wolle man niemals, wie May zuletzt betonte. Stattdessen gibt es Liebeserklärungen an Adam Lambert (die freilich auch manchen Queen-Anhängern zu viel sind).

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was der Autor der Queen-Kritik zu Brian Mays Wutausbruch zu sagen hat.



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