ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Roy Orbison und bald Abba: Wie gut ist eigentlich ein Hologramm-Konzert?

Brian May: „Adam Lambert kann noch viel mehr als Freddie Mercury!“

Seit Freddie Mercurys Tod 1991 tourten Queen mit zwei neuen Sängern durch die Weltgeschichte: Paul Rodgers von Free und Adam Lambert. Während die Zusammenarbeit mit Rodgers nur von 2004-2009 währte, steht Lambert seit 2012 als Sänger der Band auf der Bühne. Und wenn es nach Brian May geht, wird sich das so schnell auch nicht ändern. Der Queen-Gitarrist lobte den ehemaligen Americon-Idol-Teilnehmer nämlich in einem Interview mit „GuitarWorld“ in den Himmel.

Der junge Mercury-Nachfolger äußerte zuletzt, dass für ihn kein gemeinsames Album mit Queen in Frage kommen würde. Ihm selbst sei es unangenehm, sich mit der Rock-Ikone zu vergleichen. Das sieht Brian May aber anscheinend ganz anders: „Adam kann alles was Freddie konnte und noch viel mehr. Es ist ganz egal, was du ihm vorsetzt – er kriegt es hin“, so May.

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„Wir behandeln Adam genau so wie Freddie“

Der 71-Jährige, der erst vor kurzem eine rührende „Pilgerreise“ nach Sansibar unternahm, um dort prägende Orte aus Mercurys Vergangenheit zu besuchen, konnte sich mit Lob und Anerkennung kaum zurückhalten: „Adam ist der geborene Exhibitionist. Er ist nicht Freddie, aber er tut auch nicht so, als ob er Freddie wäre. Er hat seine ganz eigenen Fähigkeiten.“

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May fuhr außerdem damit fort, den exzentrischen Sänger als den „geborenen Rockstar und Frontmann“ zu preisen. Der Gitarrist wirkt zwar ein wenig schockverliebt, aber trotzdem scheint er wenigstens zu versuchen, Lambert als eigenständigen Künstler zu betrachten und zu respektieren: „Wir behandeln Adam genau so wie Freddie. In fast jeder Hinsicht.“

Für die Band läuft es momentan sehr gut. Das Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ mit Rami Malek in der Hauptrolle räumte insgesamt vier Oscars ab, entwickelte sich zum erfolgreichsten Musik-Biopic der vergangenen Jahre. Gerüchten zufolge soll sogar ein zweiter Teil des Erfolgsfilms folgen.

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„Bohemian Rhapsody“: Bryan Singer zahlt 150.000 US-Dollar an mutmaßliches Missbrauchs-Opfer

Der gefeuerte Regisseur des erfolgreichen Queen-Films willigte nun ein, eine Summe von 150.000 US-Dollar an Cesar Sanchez-Guzman zu zahlen. Dieser hatte Singer im Dezember 2017 wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Laut des mutmaßlichen Opfers hatte sich der Vorfall auf einer Yacht-Party im Jahre 2003 ereignet. Sanchez-Guzman war damals 17 Jahre alt. 2014 hatte Cesar Sanchez-Guzman Insolvenz angemeldet. Laut seiner Konkursverwalterin Nancy James war die Zahlungsforderung an Singer jedoch nicht als potentielle Einkommensquelle aufgelistet worden. Da sich die Insolvenz-Beauftragten des mutmaßlichen Opfers und Singers Anwälte nun jedoch auf eine Zahlung des Regisseurs von 150.000 US-Dollar geeinigt haben, wird die Anklage fallen gelassen, sobald…
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