ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Roy Orbison und bald Abba: Wie gut ist eigentlich ein Hologramm-Konzert?

Queen: Brian May rührt Fans mit ergreifender Reise in Freddie Mercurys Vergangenheit

Sie waren 22 Jahre lang befreundet und veränderten gemeinsam die Musikgeschichte: Freddie Mercury und Brian May. Nun überraschte der Gitarrist seine Fans mit einer ganz besonderen Geste. Mit einer „Pilgerreise“ nach Sansibar, wo Mercury die ersten Jahre seines Lebens verbrachte, tauchte er in die Kindheit des Queen-Sängers ein und teilte die emotionalen Bilder mit der Öffentlichkeit.

In Begleitung seiner Frau Anita Dobson und Mercurys Schwester Kashmira Cooke besuchte May Freddies Grundschule und Elternhaus.

Jetzt den Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ auf amazon bestellen 

„Ich habe es mir lange gewünscht, diese Reise zu machen. Es ist schön, das mit euch zu teilen“, so der Queen-Gitarrist auf Instagram.

Kooperation

Brian Mays emotionaler Freundschaftsbeweis

Hunderte Fan-Kommentare sammelten sich unter Mays Bildern. Sehr gerührt von seiner Reise und der Anerkennung, die er damit seinem verstorbenen Freund entgegenbrachte, konnten einige ihre Tränen nicht zurückhalten. „Ich muss weinen…Ich liebe dich, Bri, du verdienst die Welt“, schrieb unter anderem ein Follower.

Für Queen war es ein äußerst erfolgreiches Jahr. Das Biopic „Bohemian Rhapsody“ – mit Rami Malek als Freddie Mercury in der Hauptrolle – räumte insgesamt vier Oscars ab, Gerüchten zufolge soll bald sogar ein zweiter Teil folgen. Auch eine weitere Tour mit Adam Lambert ist geplant, allerdings vorerst nur in Nordamerika, Asien, Australien und Neuseeland.

Erst kürzlich äußerte sich Lambert zur Idee, ein Album mit Queen aufzunehmen und zerstörte damit jegliche Hoffnung der Fans auf gemeinsames Material mit den Musik-Ikonen.


Brian May: „Wir wollten mit „Bohemian Rhapsody“ keine normale Doku machen“

Details über die frühen Tage der Band und den Mythos ihres verstorbenen Frontmanns Freddie Mercury lieferten Queen selbst. Für die gewisse narrative Freiheit in „Bohemian Rhapsody“ musste sich Brian May nun rechtfertigen. Nach der Ausstrahlung des Biopics gab es vermehrt Kritik am Inhalt und an der verdrehten Chronologie der historischen Ereignisse. „Wir wollten mit „Bohemian Rhapsody“ keine normale Doku machen“, erklärte May in „Guitar World“, nachdem ihm vorgeworfen wurde, der Film werfe die wahren Begebenheiten zeitlich durcheinander. „Es sollte nicht so aufgebaut sein, dass zuerst die eine Sache passiert und dann eine andere. Wir wollten versuchen, uns in Freddie Mercury hineinzuversetzen…
Weiterlesen
Zur Startseite
Kooperation