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Regie-Oscar-Preisträger Jonathan Demme ist tot


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Jonathan Demme ist tot. Der Regisseur und Oscar-Preisträger („Das Schweigen der Lämmer“) verstarb im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Krebs-OP. Das teilte sein Sprecher gegenüber „Variety“ mit.

Demmes größter Filmerfolg war 1991 die Umsetzung des Thomas-Harris-Romans „Das Schweigen der Lämmer“, die mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde, darunter auch für die „beste Regie“. 1993 brachte Demme mit „Philadelphia“ die erste Hollywood-Großproduktion ins Kino, die an Aids erkrankte, schwule Männer in den Fokus rückte; unter seiner Leitung erhielt Tom Hanks in der Hauptrolle seinen ersten Academy Award.

Auch im Musik-Genre ein Großer

Seine Karriere begann er, wie so einige heute berühmte Kollegen, unter den Fittichen von „Trash-König“ Roger Corman, das Debüt trug den Titel „Caged Heat – Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen“. Erste Berühmtheit erlangte Demme 1984 mit dem Semi-Konzertfilm „Stop Making Sense“ der Talking Heads, der heute als einer der besten im Musik-Genre gilt. Dokus drehte der New Yorker auch über die Pretenders, Springsteen und Neil Young.

Nach den Erfolgen mit „Das Schweigen der Lämmer“ und „Philadelphia“ wurde es zunehmend ruhiger um ihn. „Ricki and the Flash“ mit Meryl Streep als alternde Rockerin, die in ihr Heimatkaff zurückkehrt, ging 2015 bei Kritik und Publikum baden.

Jonathan Demme hinterlässt seine Frau, die Künstlerin Joanne Howard, und drei gemeinsame Kinder.


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