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Brian May: „Wir wollten mit „Bohemian Rhapsody“ keine normale Doku machen“

Details über die frühen Tage der Band und den Mythos ihres verstorbenen Frontmanns Freddie Mercury lieferten Queen selbst. Für die gewisse narrative Freiheit in „Bohemian Rhapsody“ musste sich Brian May nun rechtfertigen. Nach der Ausstrahlung des Biopics gab es vermehrt Kritik am Inhalt und an der verdrehten Chronologie der historischen Ereignisse.

„Wir wollten mit „Bohemian Rhapsody“ keine normale Doku machen“, erklärte May in „Guitar World“, nachdem ihm vorgeworfen wurde, der Film werfe die wahren Begebenheiten zeitlich durcheinander.

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„Es sollte nicht so aufgebaut sein, dass zuerst die eine Sache passiert und dann eine andere. Wir wollten versuchen, uns in Freddie Mercury hineinzuversetzen und sein Innerstes nach außen zu tragen – seinen Tatendrang, seine Leidenschaft, seine Ängste und Schwächen. Wir wollten unsere Beziehung als Familie hervorheben, die schließlich auch ein großer Teil seines Antriebs war“, so der Gitarrist im Interview.

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Brian May hat Spaß mit Biergläsern
Brian May

Die Herausforderung des Biopics war, eine Zeitspanne von 15 Jahren im Rahmen eines Spielfilms authentisch und spannend rüber zu bringen. Brian May äußerte, dass dies seiner Meinung nach sehr gut gelungen sei: „Freddie würde den Film lieben. Er repräsentiert ihn als Person auf korrekte, ehrliche Weise.“

„Wir haben mit „Bohemian Rhapsody“ keinen einzigen Cent verdient“

Der Film räumte mit Rami Malek in der Hauptrolle insgesamt vier Oscars ab und sorgte für eine Menge Diskussionsstoff. Die Endsequenz zeigt das legendäre Live-Aid-Konzert im Wembley Stadion, das Brian May zu Gunsten des Kampfes gegen den Klimawandel noch einmal nachstellen will.

Zuletzt hatte sich der 71-Jährige auch zu den finanziellen Erlösen des Films an die Band geäußert. So behauptete May, dass Queen mit dem Film „Bohemian Rhapsody“ bisher kein Geld verdient hätten.

Matthew Baker Getty Images
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„Bohemian Rhapsody“: Bryan Singer zahlt 150.000 US-Dollar an mutmaßliches Missbrauchs-Opfer

Der gefeuerte Regisseur des erfolgreichen Queen-Films willigte nun ein, eine Summe von 150.000 US-Dollar an Cesar Sanchez-Guzman zu zahlen. Dieser hatte Singer im Dezember 2017 wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Laut des mutmaßlichen Opfers hatte sich der Vorfall auf einer Yacht-Party im Jahre 2003 ereignet. Sanchez-Guzman war damals 17 Jahre alt. 2014 hatte Cesar Sanchez-Guzman Insolvenz angemeldet. Laut seiner Konkursverwalterin Nancy James war die Zahlungsforderung an Singer jedoch nicht als potentielle Einkommensquelle aufgelistet worden. Da sich die Insolvenz-Beauftragten des mutmaßlichen Opfers und Singers Anwälte nun jedoch auf eine Zahlung des Regisseurs von 150.000 US-Dollar geeinigt haben, wird die Anklage fallen gelassen, sobald…
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