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Ariel Pink pom pom

4AD/Beggars

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Foto: 4AD/Beggars

Ja. Nein. Ich wüsste jetzt auch nicht, wer noch mal wen produzieren könnte, um die Musikalisch-trister-Mega-Popstar-trifft-tolle-Underground-Typen-Kombinationen der letzten Zeit zu überbieten, und sei es auch nur in puncto Irrsinn. Evian Christ hat Kanye West produziert, Diplo arbeitete mit Justin Bieber zusammen, Danger Mouse mit U2. Vielleicht könnte man jetzt noch einmal Sunn O))) mit Helene Fischer zusammenbringen? Oder Emptyset mit Celine Dion? Nguzunguzu remixt Herbert Grönemeyer? Weitere Vorschläge bitte an die Redaktion!

Erst mal wird jedenfalls das neue Madonna-Album von Ariel Pink produziert; das zumindest behauptete der sympathische Frauenkleiderträger und hyper-aktive Post-Internet-Pop-Bariton unlängst in einem Interview. Mit seinem Mondgesicht und seiner blondierten Bobfrisur sieht Ariel Pink wie eine Mischung aus Sebastian Krumbiegel und Jeffrey Lee Pierce aus. Entdeckt wurde er von den geistesverwandten Waldorfschul-Psychedelikern von Animal Collective, auf deren PawTracks-Label er auch seine ersten Alben herausbrachte.

Mit seiner Band, Haunted Graffiti, bot er darauf eine Mischung aus früher Beatles-Ästhetik, Hall-&-Oates-Harmonien und Keine-Idee-muss-vor-der-Tür-bleiben-Jams, für die lediglich die Regel galt, dass keine Idee, die nicht vor der Tür bleiben muss, länger als zwei Minuten lang verwertet werden darf. So ist es auch auf seinem ersten Solo-Album, „pom pom“, auf dem er mit so vielen verschiedenen Leuten zusammenarbeitet wie noch nie. Nur mit Madonna nicht, deren Management übrigens umgehend erklärte, dass Ariel Pink der Künstlerin komplett unbekannt sei.

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