Spezial-Abo
Highlight: Kritik: „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ – Shetland-Ponys gegen Sternzerstörer? WTF?

Jennifer Kent Der Babadook


William Friedkin, immerhin Regisseur von „Der Exorzist“, schrieb, er habe noch nie einen gruseligeren Film gesehen. Man sollte das durchaus als Warnung verstehen, denn das Regiedebüt der Australierin Jennifer Kent geht wirklich unter die Haut. „Der Babadook“ erzählt zunächst auf realer, dann auf fantastischer Ebene von einer Mutter-Kind-Beziehung. Der Mann der Altenpflegerin Amalia starb bei einem Verkehrsunfall, als er sie zur Entbindung ins Krankenhaus bringen wollte. Nun steht sein Tod zwischen ihr und dem gemeinsamen Sohn, Samuel. Der Sechsjährige träumt von einem Monster, das ihn und seine Mutter umbringen will. Die Schauergeschichte „Mister Babadook“ verstärkt seine Visionen, die schließlich auch Amalia befallen. Die beiden kämpfen erst gegen-, dann miteinander gegen Albtraum und Trauma an.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Steven Spielberg :: E.T. – Der Außerirdische (35th Anniversary Edition)

Das Meisterwerk von 1982 neu aufgelegt – aber wieder mit den schönen alten Puppen statt CGI-Außerirdischem

Steven Spielberg :: „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“ 40th Anniversary

Steven Spielbergs Sci-Fi-Märchen feiert 40. Jubiläum.

Susanna White :: Verräter wie wir


ÄHNLICHE ARTIKEL

Spoiler der Kinogeschichte: Sechs überraschende Wendungen

Achtung, Spoileralarm! Wir blicken auf sechs der überraschendsten Wendungen der Kinogeschichte zurück.

Was macht eigentlich Buzz aus „Kevin allein zu Haus“?

Devin Ratray spielte in dem Weihnachtsklassiker den frechen Bruder von Kevin. Nach „Home Alone“ wurde es aber schwierig mit guten Rollen - bis zwei Indie-Hits ihn wieder zurück ins Publikumsgedächtnis riefen.

Blick ins Archiv von Komödien-Genie Jacques Tati: Herrliche Zeiten

Mit nur einer Handvoll Filmen schrieb Jacques Tati Filmgeschichte. Ein Kompendium enthüllt nun, wie akribisch der französische Schauspieler und Regisseur seine urkomischen Visionen einer Ein-Mann-Armee gegen die beschleunigte Moderne vorbereitete und inszenierte.


„Parasite“ im Mediabook: Lug und Trug (Test und Verlosung)

Cineasten und Fans asiatischer Filme ist Bong Joon Ho schon längst ein Begriff. Doch spätestens seit der diesjährigen Oscar-Verleihung führt an dem 50-jährigen Südkoreaner kein Weg mehr vorbei. Denn sein aktueller Film „Parasite“ wurde für insgesamt sechs Oscars nominiert und gewann vier der begehrten Goldstatuen. Doch nicht nur das, auch ist „Parasite“ der allererste nicht-englischsprachige Film, der mit einen Oscar in der „Best Picture“-Kategorie ausgezeichnet wurde. Kurzum: Bei „Parasite“ handelt es sich um einen absoluten Ausnahmefilm, der zurecht mit vier Oscars, der Goldenen Palme, zwei BAFTA-Awards, einem Golden Globe und vielen weiteren Awards geehrt wurde. Die Blu-ray darf deshalb auch…
Weiterlesen
Zur Startseite