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    k. d. lang – Recollection

    - Sternstunden

    In ihren Anmerkungen zu „Camp“ definierte Susan Sontag dieses Phänomen so: „Camp-Kunst ist häufig dekorative Kunst, die die Struktur, die von den Sinnen wahrgenommene Oberfläche, den Stil auf Kosten des Inhalts betont.“ Was sehr treffend die frühen Country-Platten von k. d. lang beschreibt. Einige waren zwar von Dave Edmunds und Countrv-Urgestein Owen Bradley produziert; ein […] mehr…

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    Madness – Absolutely/7

    „Baggy Trousers“ , „Take It Or Leave It“ – das waren große und lustige Hits. Aber erst mit „Embarrassment“ auf ^Absolutely“{1980) begann die Glorie von Madness als Autoren melancholischer, gescheiter, unwiderstehlicher Popsongs. Wer – wie ich – die meisten Madness-Singles ein paar Jahre später durch eine knitterige italienische Schallplatten-Pressung von „Complete Madness“ kennenlernte, ist froh […] mehr…

  • Elvis Costello - Live At Hollywood High

    Elvis Costello - Live At Hollywood High

    Ein Konzertmitschnitt des frühen Costello mit The Attractions Der Anfang ist schon mal gemacht. Nach dem „El Mocambo“-Mitschnitt und ein paar auf DVD vorgelegten Konzerten dürften mit diesem am 4. Juni 1978 aufgezeichneten Tondokument zumindest die Bühnenanfänge von Elvis Costello und The Attractions hinreichend für die Nachwelt gerettet sein. Was dabei „Produced by Nick Lowe“ […] mehr…

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    Faron Young u.a. – Town Hall Party March 28,1959

    In den Fünfzigern war dieser Aufgalopp von Country-, Hillbilly- und zunehmend Rock’n’Roll-Musikern eine amerikanische Fernseh-lnstitution. Aus Compton, Kalifornien sendete die Show zwar keine einbeinigen Ventriloquisten, aber immerhin die frechen Collins Kids mit einem Gitarristen und Sänger, der keck wie Mickey Rooney auftrat. Befeuert von dem jovialen Schnellredner Jay Stewart, entbot der biedere Leon McAuliffe seine […] mehr…

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    John Denver – Country Roads – Live In England 1986

    Im Jahre 1986 – wie eigentlich auch in jedem anderen Jahr – war John Denver so uncool, dass man ihn dafür bewundern muss. Mit zu viel Lidschatten auf den Augen und altbacken angefransten Haaren steht er fast bewegungslos auf der Bühne und schafft den Trick, beim Singen immer auch noch ein bisschen zu lächeln. Man […] mehr…

  • The Rolling Stones Rare And Unseen DVD

    The Rolling Stones – Rare And Unseen - DVD

    Grob editiertes Archivmaterial aus Fernsehsendungen, zusammenhanglose Interviewfetzen, Pressekonferenzen, öffentliche Auftritte und Ankünfte auf Flughäfen, eine gute Stunde lang. Rar ist hier wenig, bislang ungesehen sind allenfalls ein paar Amateuraufnahmen. Die Stones auf dem Roten Platz beim Autogrammeschreiben etwa oder der Medienrummel um Mick und Bianca in St.Tropez. „A random trawl through 45 years of news“, […] mehr…

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    Mink DeVille – Live At Montreux 1982 - Strizzi aus Storyville

    Heute wäre das gar nicht mehr denkbar: dass eine Band binnen fünf Jahren vier Alben herausbringt, in den USA und in Europa reüssiert und in Clubs von gesunder Größe (1000 Zuhörer vielleicht) auftritt. Heute wäre die Band entweder bereits gescheitert oder hätte – im Erfolgsfalle – gerade das zweite Album veröffentlicht, das „schwierige“. Bei Mink […] mehr…

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    Beats – von Jürgen Ziemer

    Dendemann 3,5 vom vintage verweht Als Kind hat Dendemann sicher mal eine rostige Gießkanne verschluckt. Die rau trötende Stimme ist heute jedenfalls das Markenzeichen von Deutschlands bestem Rapper – nach den unschlagbaren Reimen und absurd lustigen Wortspielen, natürlich. „Vom Vintage verweht“ ist eine um zahlreiche Updates und Extras erweiterte Deluxe-Variante von Run DMCs „King Of […] mehr…

  • Eagle Seagull, The Year of The How-To Book, Cover

    Eagle Seagull - The Year of The How-To…

    Gewöhnlicher Drama-Pop von der einstigen Hoffnung aus Nebraska Noch so eine schrullige, bibliophile, hysterisch tobende Schmetterlingssammler-Band, wie sie Maik Brüggemeyer in seiner Fanfarlo-Rezension so treffend beschreibt: Eagle Seagull (jetzt ohne das Sternchen, das sie früher im Namen trugen) aus Nebraska weckten 2006 mit einem herausragenden Album große Hoffnungen, bieten auf dem neuen Werk aber nur […] mehr…

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    Slash – Slash

    Jetzt also hat sich Slash, offenbar entnervt von der chronischen Snakepit-Mediokrität, doch zu einem veritablen Solo-Album durchgerungen und gleich ein Dutzend altbekannter, gerade angesagter oder hoffnungsvoller neuer Einschreier verpflichtet. Das Nummernrevue-Konzept ist bewährt unter Gitarrenstrebern: Carlos Santana etwa hat damit vor zehn Jahren ein geradezu mustergültiges Comeback hingelegt. Slash dachte wohl eher an Jimmy Pages […] mehr…

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    Lifehouse – Smoke & Mirrors

    Ein komplettes Jahr haben Lifehouse im Studio verbracht. Was haben sie dort so lange gemacht? Beim letzten Werk, „Who We Are“ von 2007, ging alles ganz schnell, und so klang es auch. Formatrock fürs US-amerikanische Radio, vollständig störungsfrei – die Ungeniertheit, mit der Lifehouse den Soll erfüllten, war ärgerlich. Jetzt der große Entwurf? Nein, das […] mehr…

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    Richard Walters – Animal

    Wenn man Richard Walters auf dem Cover mit hochgekrempelten Ärmeln einen Teller Kabel verspeisen sieht, vermutet man, deutsche Heimelektronik-Basteleien a la Schneider TM serviert zu bekommen. Doch erstens stammt der 26-Jährige aus Großbritannien und zweitens hat „Animal“ mit Beat Puzzles recht wenig zu tun. Spärlich eingesetzte Gitarren-und Piano-Klänge, verhuschter Backgroundgesang und einfache Schlagzeug-Patterns sind die […] mehr…

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    Maximilian Hecker – l Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son

    Nichts als pure Emotion zu sein, dieses trügerische Gefühl hat Maximilian Hecker anscheinend vermisst. Glaubt man seiner weinerlichen Ankündigung zum neuen Album, befand er sich vor zwei Jahren in einer schweren Schaffenskrise, die ihn zwischenzeitlich sogar die Stimme kostete. Vor allem fehlten ihm die Vibes, die musikalische Sinnlichkeit, die Erlösung. Doch glücklicherweise läutete eine zwiespältige […] mehr…

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    Luka Bloom – Dreams In America

    Zurück auf Anfang. Als vor gut 20 Jahren dieser schon nicht mehr ganz so junge Ire erst von und dann in Amerika träumte. Wo er mit Solo-Konzerten an der US-Ostküste den Grundstein für diese bis heute währende Karriere legte. Längst zurück in Irland setzt sich Luka Bloom im Dezember 2009 allein mit seiner Gitarre in […] mehr…

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    Moke – The Long And Dangerous Sea

    Die Holländer Moke wurden am Reißbrett erfunden. Sänger Felix Maginn nahm sich vor ein paar Jahren vor, alles richtig zu machen und heuerte Supermusiker an, um seine Vision von Britpop und New Wave ohne Kompromisse zu realisieren. Das Debüt entstand ohne Plattenfirma in einem Studio, in dem eigentlich nur Stars aufnehmen, Lightshow, Klamotte und Business-Plan […] mehr…

  • Sophie Hunger - 1983

    Sophie Hunger - 1983

    Das seltsame Mädchen am Piano singt immer noch feine Texte. mehr…

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    Natalie Merchant – Leave Your Sleep

    Ihre bislang aufwändigste Arbeit sei das gewesen, sagt Natalie Merchant. Alarmsignal. Oft stehen sich künstlerische Prätention und Nahbarkeit ja wie zementiert gegenüber. 130 Musiker waren beteiligt, ein Jahr lang bauten die Songwriterin und ihr Co-Produzent Andres Levin an den 26 Songs auf zwei CDs. Doch statt der befürchteten artifiziellen Petitesse gibt es ein beispielloses Wunder […] mehr…

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    Dashboard Confessional – Alter The Ending

    Es ist die Krux von Chris Carrabba, dass man in ihm eigentlich immer den Emo-Posterboy sieht, der er am Anfang seiner Karriere für kurze Zeit war. Seit einigen Jahren stimmt dieses Bild nicht mehr, weil Carrabba aus der Ecke wollte und mit seiner Band laute Rockmusik zu spielen begann. Die Alben schafften es hoch in […] mehr…

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    JAZZ - Brad Mehldau 4,0 Highway Rider

    Bei bisher circa zwei Dutzend bemerkenswerter CDs will von einem Opus magnum zu sprechen gut überlegt sein. Aber die Versuchung ist da: 15 neue, sehr Mehldau-typische Songs auf zwei CDs, live im Studio eingespielt mit dem langjährigen Trio des Pianisten sowie dem Saxofonisten Joshu Redman und einem Kammerorchester. Mit Jon Brion als Produzent hat Brad […] mehr…

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    WELTMUSIK - Winnie 4,0 Mun

    Der Wann aus dem Norden Finnlands hebt die Musik der Sami seit Jahren auf ein experimentelles Level – mit schamanischen und technoiden Zügen. Mit seinem Produzent Tapari Rinne gibt er sich diesmal akustischer und schafft wortlos kreisende Tundra-Tableaus, in denen diesmal kein Sequenzer die Hauptrolle spielt, sondern sich Bassklarinette und Saxofon umwinden, Harfe und Ukulele […] mehr…