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    The Soul Of The Hour

    - Die unbeugsame Noise-Rock-Band zerlegt sich langsam selbst

    Man muss sie unbeugsam nennen, mindestens aber stoisch. Gallon Drunk gehören seit 1988 zu Londons kreativsten Gitarrengruppen. Sie kennen keine Berührungsängste. Auf ihren Singles und Platten regiert der kontrollierte Exzess. Noise-Rock, Filmmusik, Blues, Punk, Jazz-Rhythmik -alles kein Problem, alles kein Widerspruch. „The Road Gets Darker From Here“ von 2012 verband noch einmal die Tugenden dieser […] mehr…

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    The Gloaming - Irischer Folk, neu justiert von…

    Irische Musik steht noch immer im Verdacht des Überkommenen, ihr wird oft ein Geschmäckle aus Kneipenmiefigkeit und Aranpullover angedichtet. Eine Neujustierung irischer Musik kommt nun unter unerwarteten Vorzeichen: Für „The Gloaming“ haben sich drei querdenkende Musiker von der grünen Insel mit dem pop-erfahrenen New Yorker Pianisten Thomas Bartlett (The National, Antony And The Johnsons) und […] mehr…

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    1 - Nervtötende Stampfer: Dem DAF-Sänger fällt…

    Gabi Delgados Gesang klang immer schon herrisch und ein bisschen notgeil. Früher passte das hervorragend zu Robert Görls wuchtigem Schlagzeug und dem unerbittlichen Pumpen des Sequencers. Die Formel von DAF war einfach, und auf Alben wie „Alles ist gut“ funktionierte sie perfekt. Nun verwandelt Delgado dieses wunderbar minimalistische Konzept in einen nervtötenden Abklatsch. „Du bist […] mehr…

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    Gettin‘ Dizzy - 70s-Rock, Hippie-Funk, Blues-Dekonstruktion: Hauptsache wild

    Auf ihrem letzten Album haben Coogans Bluff lange, größtenteils instrumentale Stücke gespielt – auch weil der Sänger der Band in eine Babypause gegangen war. Mittlerweile ist er ganz verschwunden, Bassist Clemens Marasus steht am Mikrofon. Der Sound der Band aus dem deutschen Nordosten changiert zwischen 60s/70s-Hardrock, Hippie-Funk und einer Art Blues-Dekonstruktion im Sinne von Captain […] mehr…

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    Close To The Glass - Experimente und Vertrautes: Die Weilheimer…

    Die Zeit, die seit dem letzten lupenreinen The-Notwist-Album vergangen ist, entspricht exakt der zwischen den letzten beiden Scott-Walker-Alben, sodass „Close To The Glass“ an sich schon eine Sensation ist. Sechs Jahre sind seit der stillen, in sich ruhenden Antithese zum Erfolgsalbum „Neon Golden“,“The Devil You +Me“, vergangen. In der Zwischenzeit haben sich die Beteiligten in […] mehr…

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    Wild Animal - Erstes echtes Soloalbum der vielseitigen…

    In ihrer schwedischen Heimat gehört Nina Persson zum popkulturellen Nationalerbe. Wenn sie in Talkshows auftritt, wird bewundernd ihr Lebensweg nachgezeichnet. Als junge blonde Sängerin der Cardigans hat sie Mitte der Neunziger deren federleichten Welthit „Lovefool“ geschrieben. Bald darauf zertrümmerte sie ihr Sonnenscheinchen-Image und förderte die musikalische Öffnung der Band zu Country und Folkrock. Zwischen Stockholm […] mehr…

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    A Trip To The Coast - Comeback auf leisen Sohlen: Der…

    Da steht er plötzlich wieder vor einem, der musikalische Wegbegleiter von vor über 20 Jahren, der einst „I’m In Love Forever“ behauptete. So, als wäre nichts geschehen. Es bedarf keinerlei Aufwärmphase, der Funke springt sofort über. Von alten Freund- und Seilschaften hält der frankophile Engländer jede Menge. Als sein Soulmate Tim Bradshaw in die Nähe […] mehr…

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    Morning Phase - Nein zum Durcheinander aus obskuren…

    „Morning Phase“ ist das Entschleunigungsmantra eines gereiften, abgeklärten Songwriters – und ein kleines Wunder. Hatte Beck sich mit seinem „Song Reader“(2012) doch eigentlich als Interpret abgeschafft, das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit dadurch überlistet, dass er eine Platte veröffentlichte, ohne sie aufzunehmen: Die 20 Songs gibt es nur als Notenblätter, die alle künftigen Versionen […] mehr…