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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Phil Collins Face Value


1981 war das Jahr der großen Rhythmen: Kraftwerk veröffent­lich­te „Computerwelt“, Grace Jones „Nightclubbing“. Darein fügte sich Phil Collins mit seinem Solo­debüt und einem delirierenden Song, der womöglich Mitwisserschaft an einem Mord behandelt. „In The Air Tonight“ paart einen lauernd vor sich hin arbeitenden Drumcomputer mit einem der dramatischsten – und berühmtesten – Schlagzeug-einsätze der Popgeschichte. Produzent Hugh Padgham entwarf den „Gated-Reverb-Sound“: härtester Schall durch höchste Kompression.

Das Lied und große Teile von „Face Value“ drehen sich um Collins’ Scheidung. Seine Ex inspirierte ihn zu seiner besten Single, „I Missed Again“ mit Ronnie Scotts wie ein Schrei im Dunkeln klingendem Saxofon, und zu dem renitenten „I’m Not Moving“, dessen dezenter Vocoder­einsatz seinesgleichen sucht.

„Take A Look At Me Now“ heißt die Reihe, in der Phil Collins’ Alben auf CD und Vinyl neu aufgelegt werden, mit B‑Seiten, Live-Aufnahmen und Demos. Zum Auftakt gibt es auch das rührselige „Both Sides“ (★ ★ ) von 1993; Collins’ Akku war damals, mit 42, längst leer.

Kooperation

Das sind die Ticket-Preise für Phil Collins live in Deutschland

Seit 10 Uhr am Mittwoch (28. November) läuft der Vorverkauf für die Auftritte von Phil Collins im kommenden Jahr. Der Andrang ist groß, schließlich war der Sänger seit Jahren nicht in Deutschland zu sehen und spielte im vergangenen Jahr lediglich in Köln. Wer nun in Stuttgart, Berlin, Hannover, Köln und München dabei sein will, braucht auf jeden Fall etwas Kleingeld. Die Kartenpreise beginnen bei 77 Euro (in Berlin) bis 101 Euro (Hannover). Dafür gibt es aber nicht die beste Sicht auf Collins. Gerade im Olympiastadion in Berlin heißt das: Fernglas mitbringen. Die Preise variieren auf jeden Fall sehr stark, erste…
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