Search Toggle menu

Phil Collins Face Value


1981 war das Jahr der großen Rhythmen: Kraftwerk veröffent­lich­te „Computerwelt“, Grace Jones „Nightclubbing“. Darein fügte sich Phil Collins mit seinem Solo­debüt und einem delirierenden Song, der womöglich Mitwisserschaft an einem Mord behandelt. „In The Air Tonight“ paart einen lauernd vor sich hin arbeitenden Drumcomputer mit einem der dramatischsten – und berühmtesten – Schlagzeug-einsätze der Popgeschichte. Produzent Hugh Padgham entwarf den „Gated-Reverb-Sound“: härtester Schall durch höchste Kompression.

Das Lied und große Teile von „Face Value“ drehen sich um Collins’ Scheidung. Seine Ex inspirierte ihn zu seiner besten Single, „I Missed Again“ mit Ronnie Scotts wie ein Schrei im Dunkeln klingendem Saxofon, und zu dem renitenten „I’m Not Moving“, dessen dezenter Vocoder­einsatz seinesgleichen sucht.

„Take A Look At Me Now“ heißt die Reihe, in der Phil Collins’ Alben auf CD und Vinyl neu aufgelegt werden, mit B‑Seiten, Live-Aufnahmen und Demos. Zum Auftakt gibt es auch das rührselige „Both Sides“ (★ ★ ) von 1993; Collins’ Akku war damals, mit 42, längst leer.


Traurige Lieder: 20 legendäre melancholische Songs

Natürlich hat kaum ein Mensch Lust, längere Zeit traurig zu sein. Und doch ist es so, dass es Millionen von Menschen gibt, die sich mit großer Leidenschaft melancholische Songs anhören. Gerade im Herbst und Winter, wenn der Regen aus den grauen Wolken tropft und die Sonne sich rar macht. Aber auch im Sommer, wenn die unablässig strahlende Sonne mal zu nerven beginnt. Mal abgesehen von der Tatsache, dass es einfach unzählige demprimierende Lieder gibt, sind solche trüben Klänge sogar gut für die Gesundheit. Zwei Forscher von der FU Berlin wiesen in einer Studie mit über 700 Teilnehmern nach, dass viele…
Weiterlesen
Zur Startseite