St. Vincent Masseduction

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Die schönste Zeile dieses Albums stammt aus dem Titelsong: „I can’t turn off what turns me on.“ Von der Verführung der Massen bis zu ihrer Zerstörung dauert es nur ein paar Takte. Trennung ist das große Thema dieses Albums, das schon auf dem Cover klarmacht, dass Annie Clark keine Heilige ist – auch wenn die New Yorkerin sich St. Vincent nennt. Die Musik ist energisch brausender Pop, etwas eingängiger als auf früheren Alben.

Kamasi und Cara

Der in letzter Zeit offensichtlich unverzichtbare Kamasi Washington bläst gelegentlich ins Horn, und irgendwo im Chor versteckt ist auch die Stimme von Cara Delevingne zu hören, mit der Clark bis 2016 eine Beziehung hatte. In „New York“ scheint es genau darum zu gehen: „I have lost a hero, I have lost a friend/ But for you, darling, I’d do it all again.“

Auch „Los Ageless“ steckt voller Erinnerungen an eine ungenannte große Liebe: „How can anybody have you and lose you?“ Musikalisch untermalt wird das Stück von einem stampfenden Beat, bei dem man sich tatsächlich „girls in cages playing their guitars“ vorstellen kann. (Caroline)

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