St. Vincent Masseduction


Die schönste Zeile dieses Albums stammt aus dem Titelsong: „I can’t turn off what turns me on.“ Von der Verführung der Massen bis zu ihrer Zerstörung dauert es nur ein paar Takte. Trennung ist das große Thema dieses Albums, das schon auf dem Cover klarmacht, dass Annie Clark keine Heilige ist – auch wenn die New Yorkerin sich St. Vincent nennt. Die Musik ist energisch brausender Pop, etwas eingängiger als auf früheren Alben.

Kamasi und Cara

Der in letzter Zeit offensichtlich unverzichtbare Kamasi Washington bläst gelegentlich ins Horn, und irgendwo im Chor versteckt ist auch die Stimme von Cara Delevingne zu hören, mit der Clark bis 2016 eine Beziehung hatte. In „New York“ scheint es genau darum zu gehen: „I have lost a hero, I have lost a friend/ But for you, darling, I’d do it all again.“

Auch „Los Ageless“ steckt voller Erinnerungen an eine ungenannte große Liebe: „How can anybody have you and lose you?“ Musikalisch untermalt wird das Stück von einem stampfenden Beat, bei dem man sich tatsächlich „girls in cages playing their guitars“ vorstellen kann. (Caroline)


Studie: Hälfte der neuen Gitarrenspieler sind Frauen

Wenn es um das Bild junger Gitarrenspieler geht, werden sich die meisten immer noch einen Teenager-Jungen vorstellen, der sich in seinem verschlossenen Zimmer etwa an „Seven Nation Army“ versucht. Diese Vorstellung ist jedoch offenbar verzerrt: Die Hälfte aller Gitarren-Neulinge sind Frauen. Das geht aus einer vom Markenführer Fender beauftragten repräsentativen Studie hervor, die sowohl in Großbritannien als auch in den USA Käuferinnen und Käufer befragt hat. Zwar zählt die Untersuchung nicht im Detail das Alter der Befragten auf, doch sind es speziell junge Frauen, die 50 Prozent aller Erstkäufer abbilden. „Die Tatsache, dass 50 Prozent aller neuen Gitarrenkäufer in Großbritannien…
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