Tash Sultana Flow State

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Tash Sultana könnte mit ihrer Loop-Station eine 20-köpfige Band simu­lieren. Auf ihrem Debütalbum bedient die Australierin allerdings bloß 15 verschiedene Instrumente – charmantes Under­statement.

Die 23-Jährige hat alle Stücke auf „Flow State“ selbst geschrieben, arrangiert und produziert, die Konzerte der YouTube-Berühmtheit sind regelmäßig ausverkauft – und das weltweit. Ihre Stimme, die Sultana so souverän beherrscht wie ein weiteres Instrument, liegt auf der Sommer­rodelbahn zwischen Alicia Keys und Jeff Buckley, ihre Shows zwischen Genie und Wah-Wah-Wahnsinn.

Dieses Tausendsassatum in den Kategorien R&B, Rock, Pop, Reggae und Folk ist die goldene Visitenkarte der Alleinunterhalterin, im Albumformat aber auch eine Herausforderung: ­Ihre Songs wirken wie Jams, die beim nächsten Mal schon wieder ganz anders klingen könnten. Wenn sie instru­mental loslegt, ist an eine Rückkehr zum Gesang nicht mehr zu denken – die Hälfte von „Big Smoke“ besteht aus einem monströsen Gitarrensolo.

Das unerschöpflich fließende Talent beeindruckt, kann das nicht hochbegabte Ohr aber auch schnell überfluten. (­Sony)

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