Search Toggle menu

Roger Waters rezitiert palästinensisches Poem in Anti-Trump-Song „Supremacy“

Roger Waters muss sich zur Zeit keine Gedanken machen, ob seine Musik richtig verstanden wird. Seit vielen Monaten setzt er sich auch mit seinen neuen Songs aktiv für die Palästinenser ein und unterstützt lautstark den Kultur-Boykott gegen Israel. Dazu gehören auch deutliche Botschaften an seine Kollegen, die möglicherweise eine etwas andere Meinung zu dem Thema haben als das Ex-Pink-Floyd-Mitglied.

Gemeinsam mit dem Musiktrio Joubran bringt der Musiker nun den Song „Supremacy“ heraus. Das Spoken-Word-Lied ist erneut eine scharfe Anklage gegen US-Präsident Donald Trump, der zuletzt veranlasste, die amerikanische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen und dafür von Palästina-Unterstützern kritisiert wurde.

Protestlied gegen Vertreibung

Zugleich erinnert der Track an das 70. Jubiläum der Nakba – der Flucht und Vertreibung von bis zu 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina im Jahr 1948, um den Staat Israel zu schaffen.

Dafür rezitiert Waters Verse des palästinensischen Nationaldichters Mahmud Darwisch aus dessen Rede über die roten Indianer. „Eigentlich geht es in dem Poem um die letzte Rede eines amerikanischen Ureinwohners, die dieser an die weißen Männer richtet, aber untergründig handelt es eben auch von Darwischs geliebtem Palästina und seinen Ureinwohnern“, so Waters in einem Statement. „Im Grunde geht es darin um alle Opfer des Kolonialismus überall und zu jeder Zeit auf der Welt.“


Aktuelle Kinovorschau: Film-Highlights im August und September 2018

Wer mal eine Pause braucht vom ewigen Netflixen, ist hier genau richtig: Wir schicken Sie ins Kino. Neuerscheinungen im endenden August und beginnenden September gibt es nämlich einige. Im Kino ab dem 16.08. So was von da Oskars Musikclub in einem leerstehenden Krankenhaus auf der Reeperbahn in Hamburg muss schließen, der Geldeintreiber macht Druck und Mathilda will Aufmerksamkeit. Um über die Fülle seiner Probleme nachzudenken, bleibt aber zwischen Abrissparty und Beziehungen kein Raum. Eine Silvesternacht der ganz einmaligen Art: Oskars Leben am Abgrund. Tief unten die Kaputtheit der Welt. Trailer https://www.youtube.com/watch?v=Olt8TSrBlGs Im Kino ab dem 23.08. Gundermann In der Nachwendezeit schreibt…
Weiterlesen
Zur Startseite