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RS-Session

ROLLING-STONE-Session: Eric Pfeil singt „Königsmörder“


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Man stelle sich vor, Jonathan Richman und der Dylan der „Basement Tapes“ hätten sich dazu verabredet, ein paar deutsche Folkpop-Songs mit Texten über Antibiotika, müde Hunde und wuselnde Komposthaufen zu schreiben – genau so, aber ganz anders klingen die Songs des Kölner Sängers und ROLLING-STONE-Autors Eric Pfeil.

Der Musiker, für seine Kolumne „Pop-Tagebuch“ (wöchentlich auf www.rollingstone und monatlich im ROLLING STONE) im letzten Jahr mit dem Rocco-Clein-Preis für ausgezeichneten Musikjournalismus bedacht, bringt am 29. Mai 2015 mit „Die Liebe, der Tod, die Stadt, der Fluss“ sein zweites Album heraus.

Für uns hat Eric Pfeil exklusiv eine ROLLING-STONE-Session eingespielt und seinen Song „Königsmörder“ gesungen:


Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Keinerlei Anlass zur Güte

Folge 210 Wenn der Mensch vor lauter Gegenwart nicht mehr zum Atmen kommt, richtet er den Blick gerne in die Vergangenheit. Viele Leser dieser Kolumne dürften ihre popmusikalische Erweckung in den sogenannten Neunzigern erlebt haben und mit entsprechender Güte auf jene Ära zurückschauen. Dabei besteht zu solcher Güte keinerlei Anlass! Nehmen wir allein das Jahr 1995: gerade erst vorbei, so lange her, 25 Jahre. Zwar kamen 1995 einige Lieblingsalben Ihres Chronisten heraus (Guided By Voices’ „Alien Lanes“, Pavements „Wowee Zowee“, „Clouds Taste Metallic“ von den Flaming Lips und D’Angelos „Brown Sugar“), aber es gab eben auch den ganzen Rest, und…
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