Ryan Adams goes Metal – aber kann er das?


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Ryan Adams spielte ja in der Vergangenheit schon gerne mal wilde Sau bzw. Death Metal und nannte sich dabei sonst immer „Werewolph„. Nun brachte er tatsächlich ein neues Metal-Album namens „Orion“ raus, bzw. sein „first fully-realized Sci-Fi metal concept album“. Veröffentlicht wird es auf seinem Label Paxam, aufgenommen wurde es bereits im Jahr 2006. Dennoch ist es sein erstes musikalisches Lebesnzeichen nachdem er 2009 die Cardinals auflöste.

Auf der offiziellen Website von Ryan Adams konnte man noch vor einigen Wochen lesen: „Wir werden nächste Woche damit beginnen, ‚Orion‘ – mein metal-lastigstes Album ever – auf Vinyl zu pressen. Hört euch den Song an und lasst uns wissen, ob ihr dieses Album kaufen würdet.“

Die Anfragen reichten wohl aus um eine Pressung zu rechtfertigen. Hier kann man das gute Stück jedenfalls nun bestellen und erfährt nebenbei auch, dass das Artwork von einer Metallegende stammt – nämlich von Michel Langevin, seines Zeichens Drummer und Mitbegründer von Voivod.

Hier kann man noch mal den Song „Electrosnake“ hören:

ORION . ELECTROSNAKE by ryanadams

Wir testeten gleich mal, ob der Song den Anforderungen wahrer Metalhörer genügen kann, und spielten „Electrosnake“ den Kollegen vomMetal Hammer im Nebenbüro vor.

Die Reaktionen waren eher verhalten:

„Rockt ganz nett, hat mit Metal aber nicht viel zu tun.“

„Interessant.“

„Abwarten, was die restlichen Songs können, noch klingt es etwas bemüht.“

Hörproben der restlichen Songs liegen hier leider noch nicht vor, aber immerhin eine Tracklist:

„Signal Fade“
„Imminent Galactic War“
„Disappyramid“
„Fire Away“
„Defenders Of The Galaxy“
„Fire And Ice“
„By Force“
„Ghorgon, Master Of War“
„Ariel“
„Electro Snake“
„Victims Of The Ice Brigade“
„2,000 Ships“
„End Of Days“