ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“: mindestens der drittbeste „Krieg der Sterne“-Film

„Star Wars“: Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew ist tot

Trauriger Tag für „Star Wars“-Fans! Peter Mayhew, der in der Sternenkrieger-Reihe den Chewbacca verkörperte, ist im Alter von 74 Jahren verstorben.

Das bestätigte seine Familie auf Twitter: „Die Familie von Peter Mayhew bedauert mit tiefer Liebe und Trauer, dass Peter verstorben ist. Er verließ uns am Abend des 30. April 2019 mit den Liebsten an seiner Seite in seinem Zuhause im Norden von Texas.“

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Die Todesursache blieb zunächst unklar. Seit vielen Jahren litt Mayhew am so genannten Marfan-Syndom, einer genetischen Erkrankung, bei der es zu einer erhöhten Elastizität oder Laxizität des Bindegewebes kommt. Zuletzt musste er sich deswegen an der Wirbelsäule operieren lassen. Die Beweglichkeit des hühnenhaften, 2,20 Meter großen britischen Schauspielers war wegen der Erkrankung stark eingeschränkt.

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Peter Mayhew
Peter Mayhew

Mayhew, 1944 in Barnes (England) geboren, arbeitete zunächst als Krankenpfleger, bevor er mit der Rolle des Minotaurus 1977 in „Sindbad und das Auge des Tigers“ von Trick-Regisseur Ray Harryhausen seine erste Kinorolle ergatterte. Er bekam sie vor allem wegen seiner großen Füße. Auch für George Lucas wurde Mayhew vor allem wegen seiner auffälligen Körpermaße interessant. Dabei hätte fast der spätere Darth-Vader-Darsteller David Prowse die Rolle bekommen.

Peter Mayhew bleibt vor allem wegen „Star Wars“ in Erinnerung

Der britische Schauspieler zwängte sich insgesamt fünfmal in das Wookie-Kostüm (sein letzter Teil war „Das Erwachen der Macht“), agierte zuletzt als Berater für Joonas Suotamo, der in dem letzten“Star Wars“-Film „Die letzten Jedi“ Chewbacca spielt. Neben den eher wenig bekannten Filmen „Terror“ (1978), „Yesterday Was A Lie“ (2008) und „Killer Ink“ war Mayhew im Kino fast komplett mit dem „Star Wars“-Universums verbunden. Als Buchautor zeigte er anderen Menschen auf, wie es ist, eine ungewöhnliche Körpergröße zu haben. Zugleich schrieb er ein Werk, das Kinder über die Gefahren des Mobbings aufkklären sollte.

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20 Jahre „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ – was vom Film bleibt

Als „Zeitenwende“ wurde der Triumph von „The Matrix“ bei der Oscar-Verleihung bezeichnet. Der Film mit den in Zeitlupe fliegenden Pistolenkugeln gewann in der Kategorie „Spezialeffekte“ gegen denjenigen, der zuvor jedes Jahr beherrschte, in dem er bei den Academy Awards antrat: „Star Wars: Die Dunkle Bedrohung“. „Krieg der Sterne“-Erfinder George Lucas wurde abgestraft. Die Wachowski-Brüder zu den Machern des besten Sci-Fi-Films von 1999 ausgerufen. Wie sich die Zeiten ändern: Gerade, weil der Slo-Mo-Trick („Bullet Time“) mit der sich um ein eingefrorenes Objekt drehenden Kamera damals so neu erschien, ist „The Matrix“ schlecht gealtert. Kein anderer Film könnte diese Szenen bis heute…
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