Highlight: 14 Gründe, die gegen „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ sprechen

20 Jahre „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ – was vom Film bleibt

Als „Zeitenwende“ wurde der Triumph von „The Matrix“ bei der Oscar-Verleihung bezeichnet. Der Film mit den in Zeitlupe fliegenden Pistolenkugeln gewann in der Kategorie „Spezialeffekte“ gegen denjenigen, der zuvor jedes Jahr beherrschte, in dem er bei den Academy Awards antrat: „Star Wars: Die Dunkle Bedrohung“. „Krieg der Sterne“-Erfinder George Lucas wurde abgestraft. Die Wachowski-Brüder zu den Machern des besten Sci-Fi-Films von 1999 ausgerufen.

Wie sich die Zeiten ändern: Gerade, weil der Slo-Mo-Trick („Bullet Time“) mit der sich um ein eingefrorenes Objekt drehenden Kamera damals so neu erschien, ist „The Matrix“ schlecht gealtert. Kein anderer Film könnte diese Szenen bis heute kopieren, ohne wie ein Plagiat zu wirken. Haben aber viele gemacht, zuhauf, nur schlechter. Deswegen lässt sich „The Matrix“ nicht mehr als Original identifizieren. Die „Simpsons“ hatten das verstanden und längst eine Parodie von den Schuss-Duellen gezeigt. „The Matrix“ steckt in seiner Zeit fest.

Auch „The Phantom Menace“ ist natürlich ein altmodischer Film. Tragischerweise schon – im Gegensatz zur „Matrix“– zu seiner Zeit. Allesamt starre Schauspieler, vor allem Liam Neeson (als Jedi Qui-Gonn Jinn) wirkt so, als könnte er nicht vor einer Green Screen mit Platzhaltern und nachträglich einzuarbeitenden Fantasiefiguren zurechtkommen. Obi-Wan (Ewan McGregor) trägt kurze Haare mit Zöpfchen, eine Frisur, die 1999 niemals mehr hätte durchkommen dürfen. Die bereits angedeutete Liebesgeschichte zwischen einem Kind (Jake Lloyd) und einer jungen Frau (Natalie Portman) ist unzumutbar. Womöglich hatte Regisseur Lucas sich nicht getraut, dem Jungen ein gleichaltriges Mädchen zur Seite zu stellen, weil er Portman ab Teil eins dabeihaben wollte.

Diskutabel ist außerdem, ob Lucas bei der Darstellung Außerirdischer in Kauf genommen hat, Vorurteile zu schüren. Es gibt den ziellos schlendernden, gutmütigen, aber auch etwas geistlosen Jar-Jar Binks, viele erkannten darin die Parodie eines Jamaikaners; den verschlagenen, stets Betrug planenden Händler Watto mit der krummen Rüsselnase und einem Ostblock-Akzent; sowie die alles blockierenden Handelsföderalisten, denen französische Akzente verliehen wurden. Franzosen, wenn sonst nichts mehr geht, sind immer noch die heimlichen Lieblingsfeinde der Amerikaner.



Star Wars: Die besten Hörbücher für Fans der Weltraumsaga

Die Weltraum-Saga „Star Wars“ hat sich seit dem Beginn im Jahr 1977 mit der originalen Trilogie zu einer komplexen Gesichtswelt entwickelt mit einer Prequel- und Sequel-Trilogie. Dazu kommen filmische Ableger, wie etwa „Rogue One: A Star Wars Story“. Obendrein gibt es Bücher und Anthologien zu der Filmsensation, die seit der Übernahme der „Star Wars“-Marke von Disney im Jahr 2012 unterteilt sind zwischen dem offiziellen Kanon und „Legends“. All diese Erzählungen erweitern natürlich das Universum ungemein durch neue Abenteuer. Wer sich neben den Kinofilmen noch mehr in den faszinierenden Kampf von Gut und Böse verlieren möchte, dem stehen auch zahlreiche Hörbücher…
Weiterlesen
Zur Startseite