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Highlight: Studie: Musik hilft gegen Depressionen

Studie: Metal-Fans lieben Sex in Autos, Rap-Fans fahren zu schnell

Eine neue Studie über Musikhörer und deren Verhältnis zur Mobilität hat einige erstaunliche Ergebnisse zutage gebracht. In „Driving To The Beat – Exploring How Music Affects Our Driving Behaviour“, in Auftrag gegeben vom Ticketanbieter „Tick Pick“, wurde das Verhalten von Fans bestimmter Stilrichtungen erforscht, wann immer es um Tätigkeit im oder mit dem Auto ging.

75 Prozent der Metal-Fans hatten schon mal Sex im Wagen

David Lee Roth

„Wie hängt Musikgeschmack mit der Fahrweise zusammen?“, lautete eine Untersuchungsfrage. Zum Unterpunkt „Sex im Auto“ gaben 75 Prozent der Heavy-Metal-Fans unter den Studienteilnehmern an, genau das schon mal erlebt zu haben. Kurioses Schlusslicht bilden ausgerechnet Anhänger von „R&B/Soul“ – jenes Genre, das man doch am ehesten mit Sexy Time auf dem Autorücksitz assoziieren würde.

Doch so aggressiv Metal auch klingt – es führt erstaunlicherweise kaum zum Phänomen des „Road Rage“, also Zoff im Straßenverkehr. Auf Platz eins rangieren vielmehr Rap-Fans, auf Platz zwei ausgerechnet Reggae-Hörer (!), und auf dem letzten Platz die eher als gemütlich bekannten „Musical Theater“-Anhänger.

Nicht weniger verblüffend ist die Kategorie „keinen Blinker setzen“: Ganz oben die Latin-Hörer, dann Klassik, und auf der Vier solche, die religiöser Musik lauschen – entweder sind die alle beim Fahren abgelenkt, oder sie glauben, Gott steht ihnen schon irgendwie bei.

Am schnellsten: die Rapper

Snoop Dogg

Aufschlussreich ist die Rubrik: „Mindestens 15 Meilen pro Stunde schneller als erlaubt“: Rapper, sonst eher fürs Cruising und Abchecken bekannt, geben richtig Gummi und führen das Ranking an. Auf drei die Oldies (!), danach Klassik (!!) und ausgerechnet erst auf Platz fünf kommen Fans von EDM. Wer soll das verstehen?

Insgesamt 958 Studienteilnehmer wurden befragt, 512 Männer, 445 Frauen und eine Person, die sich keinem Geschlecht zuordnen lassen wollte.

>>> zu sämtlichen Ergebnissen geht es hier.

Ebet Roberts Redferns
Alexandra Wyman WireImage

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