Tritt nun der Sohn von Chester Bennington in die Fußstapfen des Linkin-Park-Sängers?


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Musikalisches Talent wird oft weitervererbt – das ist nichts Neues. Manchmal gelingt es den Kindern großer Künstler, aus dem Schatten ihrer Erzeuger zu treten, viel zu oft bleibt es aber bei zaghaften Bemühungen. Viel Aufmerksamkeit könnte nun Jaime, der Sohn von Chester Bennington, erhalten.

Am Mittwoch (16. August) stellte Talinda, die Witwe des verstorbenen Linkin-Park-Sängers, eine neue EP („Reveries 4“) des Zöglings ins Netz und schrieb dazu stolz: „Unser Sohn ist genauso talentiert wie sein Vater.“

Der 21-Jährige arbeitet als Filmkomponist und Drehbuchautor und beschreibt sich auf seiner Website als passionierter Hörer von Dmitri Schostakowitsch, von dem er in den letzten sechs Monaten wirklich jede Symphonie gehört haben will. Die neuen Tracks sollen dann auch eine Art musikalisches Zwiegespräch mit dem großen russischen Komponisten darstellen.

Heftige Reaktionen auf den Suizid von Chester Bennington

Noch immer ist der Suizid von Chester Bennington Thema bei Fans und Freunden des Musikers. Zuletzt verteidigte ihn Slipknot-Sänger Corey Taylor vor dem Vorwurf, mit seiner Selbsttötung ein Feigling gewesen zu sein, der die Probleme seines Lebens nicht mehr aushalten konnte.

Während einer Besprechung für sein neues Buch „America 51: A Probe into the Realities That Are Hiding Inside „The Greatest Country in the World“ richtete er sich auch an andere an Depressionen erkrankte Menschen: „Haltet durch, ihr seid nicht alleine. Kein Mensch auf der Welt, der so fühlt, ist alleine. Es ist unheimlich wichtig, dass diese Menschen das wissen.“