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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress
Highlight: 20 Jahre ROLLING STONE: 20 ewig legendäre Orte des Pop

TV-Tipp: „Hansa Studios: by the Wall 1976-90” auf Sky

Am 10. Januar 2018 ist der zweite Todestag David Bowies. Sky gedenkt des im Alter von 69 Jahren verstorbenen Musikers mit der Ausstrahlung einer Doku, die sich seinen Berliner Aufnahmen in den legendären Hansa Studios widmet – aber auch den dortigen Aufnahmen anderer Künstler, wie Depeche Mode, R.E.M. und U2. „Hansa Studios: by the Wall 1976-90” heißt die Dokumentation von Mike Christie, die der Pay-TV-Kanal als Weltpremiere präsentiert.

Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren garantierten die Hansa Studios eine besondere Atmosphäre: Der Saal in der Köthener Straße (Bezirk Kreuzberg) befand sich in unmittelbarer Sichtweite zur Mauer, wo DDR-Grenzsoldaten patrouillierten. Bowies „Heroes“ hätte sicher anders geklungen, hätte er damals nicht unter dem Eindruck der Lebensgegensätze im Kalten Krieg komponiert.

Iggy Pop spielte dort 1977 sein „Lust for Life“ ein, Depeche Mode produzierten im Studio 1984 „Some Great Reward“, Nick Cave im selben Jahr mit den Bad Seeds „The Firstborn is Dead“, und auch der U2-Welterfolg „Achtung Baby“ hätte im Nachwendejahr 1991 ohne die Hansa Studios sicher anders geklungen.

Kooperation

Folgende Zeitzeugen kommen in der Doku zu Wort: Michael Stipe (R.E.M.), Martin Gore (Depeche Mode), Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten), Tony Fox Sales (Bowie- und Iggy-Bassist), Gaz Coombes und Danny Goffey (Supergrass), Nick Cave, Fish und Steve Rothery (Marillion), sowie Produzenten und Toningenieure wie Tony Visconti, Flood, Eduard Meyer, Chris Kimsey, Daniel Miller und Gareth Jones.

„Hansa Studios: by the Wall 1976-90”

Um 20:15 Uhr auf Sky, sowie auf Abruf auf Sky Go, Sky on Demand und Sky Ticket. Dauer: 90 Minuten.

Review: „A New Career In A New Town“ (1977-1982)

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TV-Tipp: „Depeche Mode und die DDR“

15 Mark kostete der Eintritt in die Werner-Seelenbinder-Halle damals, auf den Tag genau vor 30 Jahren: Am 7. März 1988 absolvierten Depeche Mode in Ost-Berlin ein Geheimkonzert. Beworben wurde es als Auftritt für die FDJ, und die Briten spielten ihr volles „Music For The Masses“-Set des gleichnamigen Albums. Der Gig hinter dem Eisernen Vorhang sicherte Depeche Mode größten Respekt unter osteuropäischen Fans. Eine Doku widmet sich der Liebe zu einer der bis heute erfolgreichsten Pop-Bands der Welt. Sie ist am Donnerstag (03. Januar) erneut im MDR zu sehen. Depeche Mode und die DDR - Just can’t get enough MDR, Do…
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