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Video-Interview: Giancarlo Esposito über „Godfather of Harlem“


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Innerhalb der letzten Jahre hat sich Giancarlo Esposito zu einem der höchstgelobten Schauspieler Hollywoods entwickelt. Mal schwingt er das Lichtschwert als schurkischer Moff in „The Mandalorian“, dann verhandelt als Drogenboss Gus Fring tödliche Deals in „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“. Nun blättert der 62-Jährige in „Godfather of Harlem“ als Adam Powell Jr. durch juristische Texte – und trifft sich eben mit uns via Zoom zu einem gemütlichen Plausch. Sein Geheimrezept: „Dankbarkeit hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin“.

Doch egal ob Historie oder Mythologie, geheimnisvoller Bösewicht oder wie im „Godfather of Harlem“ als Pastor und Politiker – in seinen Rollen bleibt sich Esposito, wie er sagt, immer selbst treu: „Ich kann nie jemand anderen kopieren, weil das nicht Teil meines Selbstverständnisses ist“. Er betont: „Wir als Menschen erkennen manchmal nicht, wie mächtig wir sind, weil wir nicht mit unserer Einzigartigkeit im Einklang sind oder Angst haben, einen Fehltritt zu begehen.“

Sehen Sie sich hier das ganze Interview an:

„The Mandalorian“: Jon Favreau vertraut Espositos Instinkten

In unserem Gespräch erzählt Esposito nicht nur von seiner neuen Rolle im Crime-Drama „Godfather of Harlem“, das am 26. März auf Disney+ erscheint, sondern berichtet auch von einem ganz besonderen Moment in seiner Karriere am Filmset von „The Mandalorian“. So erzählt Esposito von seiner Zusammenarbeit mit Jon Favreau am Skript von „The Mandalorian“ und verrät, dass er diesbezüglich einiges mitzureden hat.

Er habe sich besonders geehrt gefühlt, als Showrunner John Favreau ihn und den Regisseur bei einer Szene zur Seite rief und beide um Rat fragte. Nachdem sie fünf Minuten ihre Verbesserungsvorschläge diskutierten, sagte Favreau: „Er guckte mich an, er guckte den Regisseur an und sagte: ‚Ich vertraue euch beiden, aber ich vertraue deinem Instinkt, Giancarlo‘. Das war ein sehr besonderer Moment für mich.“

Giancarlo Esposito über den Cast von „Godfather of Harlem“

Desweiteren redet Esposito über George Lucas‘ grundlegendes Konzept von „Star Wars“: „Wir werden als menschliche Wesen etwas für unser Leben dazugewinnen, wenn wir uns mit dem mythologischen Ursprung unseres Daseins auseinandersetzen.“

In Bezug auf seine aktuelle Arbeit im „Godfather of Harlem“ bestätigt Esposito erstmalig, dass „Hangover“-Schauspieler Justin Bartha in der kommenden Staffel der Crime-Serie mitspielt.

Im Zusammenhang mit dem Veröffentlichungstermin von „Godfather of Harlem“, unterhielten wir uns ebenfalls mit Forest Whitaker, der die Hauptrolle als Drogenboss Bumpy Johnson spielt. Außerdem verriet Whitaker, wie er über Malcom X denkt und was echte New Yorker Drogenbosse mit seiner Vorbereitung auf die Rolle zutun hatten.


„Framing Britney Spears“: Starttermin auf Amazon Prime Video steht

Bereits im vergangenen Monat (5. Februar 2021) feierte die Dokumentation „Framing Britney Spears“ ihr Release auf dem US-amerikanischen Sender FX und der Streamingplattform Hulu. Es dauerte nicht lang, bis sie in Großbritannien anlief. Dort war sie zum Start, mit 220.000 Zuschauer*innen, ein voller Erfolg. Nun wurde auch der langersehnte Start in Deutschland bekanntgegeben. Bis dato gab es keine Informationen zu einem deutschen Termin. Dennoch standen Spekulationen in Raum, die eine Veröffentlichung auf der Streamingplattform Disney+ – im Rahmen ihrer Star-Erweiterung – nicht ausschlossen. Denn Hulu, auf dessen Webseite die Dokumentation seine Veröffentlichung feierte, gehört zu Teilen eben jenem Streamingdienst. Jedoch…
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