Was verdammt noch mal ist eine Mannequin-Challenge?

Was verdammt noch mal ist eine Mannequin-Challenge?

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Der Mensch braucht die Herausforderung, so viel ist klar. Anscheinend muss immer und zu jeder Zeit eine Herausforderung her, damit sich die Langeweile vertreiben lässt. Manchmal springt dabei sogar etwas für den guten Zweck heraus – wie zuletzt bei der Ice Bucket Challenge.

Nun schwappt aus den USA ein neuer Internet-Trend auf uns zu, bei dem es vor allem darauf ankommt, einmal nichts zu tun: die Mannequin-Challenge. Die Herausforderung kommt wohl aus einer High School im US-Bundesstaat Florida und bezeichnet im Grunde das Einfrieren von Menschen in bestimmten Posen. Dabei werden zumeist alltägliche Situationen nachgestellt, als würde es sich um Schaufensterpuppen handeln.

Mannequin-Challenge: Sportler sind ganz verrückt danach

Unter dem Hashtag #mannequinchallenge gibt es so längst Hunderte Beispiele im Netz, wie sich dieses Spiel kreativ umsetzen lässt. Vor allem im Sport erfreut sich das Spiel einer großen Beliebtheit. Im Football sind in der NFL die Buffalo Bills vorangegangen und haben bei der Reise zu einem Spiel im Flugzeug eine eigene Szene im Schaufensterpuppen-Modus nachgestellt.

Auch Borussia Dortmund hat sich dem Trend mittlerweile angeschlossen: Mario Götze und André Schürrle und Co. wählten dafür einen Fitness-Raum aus.

Da die richtige Musik auch noch dazugehört, sind die Pioniere in diesem Fall Rae Sremmund und Gucci Mane. Die Rapper prägten den Sound der Mannequin-Challenge mit ihrem Song „Black Beatles“ – und stellten die Challenge auch kongenial bei einem Konzert vor.

Hier sind weitere Beispiele für die Challenge


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The New York Giants did the #mannequinchallenge after their win against the Eagles. (via @nygiants)

Ein von Sports Videos (@houseofhighlights) gepostetes Video am

Hier sehen: Bruce Springsteen, Tom Hanks und Co. machen die Mannequin-Challenge

Coldplay: Geschichte einer enttäuschten Liebe

Was ist nur aus dieser Band geworden, die einmal so treffend den „Trouble“ nach der verloren gegangenen Liebe besang, sich in die Gehirnwindungen eines Wissenschaftlers vergraben konnte, das erbarmungslose Verstreichen der Lebenszeit in eine grelle Klavier-Tanz-Nummer überführte und den Titel eines ihrer kürzesten und schönsten Songs dem goldenen Mantra eines Kultbuchs für Nerds und Studenten entlieh? Ich muss zugeben, dass ich an Coldplay verzweifle. Ich kann nicht begreifen, wie es möglich sein kann, dass vier doch recht begabte Typen, die einen Haufen unsterblicher Lieder geschrieben haben, plötzlich aufgehört haben, Musik zu machen. Oder wenigstens Musik, die berühren will. Wie sensibel…
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